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Mittwoch, 4. Juni 2014

Die Bienen sind da!

Hurra, Hurra! Die Bienen sind ja endlich da!
In den letzten Wochen war unheimlich viel los bei uns, so dass wir erst jetzt zum Posten kommen. Und die spannendste Nachricht vorweg: die Bienen sind da. Seit dem ersten Juni sind wir Eigentümer eines kleinen Bienenvolkes.

Wir bekamen das Volk auf sieben Rähmchen von einem Imker, der ein paar Orte weiter wohnt. Leider hat unsere Bienekiste nur Platz für acht Rähmchen, sodass wir kurzerhand einen Aufsatz bauen mussten, damit die Bienen sich besser ausbreiten können.
Das Umziehen der Bienen aus der Imkerkiste in unsere Kiste klappte ganz hervorragend und der großere Unsinn hat dabei sehr bedächtig den Smoker bedient.
Aber was schreibe ich hier wild umher. Ihr wollt wahrscheinlich Bilder sehen. Also Bitte:


Der Weg zu den Bienen

Die Bienen beziehen ihr neues Zuhause

Die Imkerbienenbeute

Unsere frischbezogene Bienenbeute

Da krabbeln die fleißigen Bienchen

Das ist es. Im Moment justieren wir noch den Aufsatz aus. Es soll ein Gitter zwischen beide Bereiche kommen, wo die Königin nicht durchkommt, die Arbeiterinnen aber schon, sodass der untere Bereich zum Brühten ist und im oberen Teil der Honig gesammelt werden kann.

Das soll es erstmal gewesen sein.

In diesem Sinne, achtet auf die Haie.

Dienstag, 1. April 2014

Die selbstgebaute Bienenbeute ist endlich fertig!

Die Post-Überschrift sagt es ja schon - die Bienenbeute ist endlich fertig. 
EIne kurze Zusammenfassung für Neuleser: Wir wollen Bienen halten, aber in einer kleinen Bienenbeute. Weil es in dem Maß, in dem wir die Waben mit unseren Bienen bekommen, keine erschwingliche (nicht einmal eine teure) Bienenbeute in der entsprechenden Kompaktheit gab, bauen wir sie einfach selbst

Das wichtigste Element, dass noch fehlte, war der Boden. Er passte ja genau in das innere der Beute rein, allerdings hat es sich herausgestellt, dass die Bienenbeute dann ein paar Millimeter zu flach wäre für Standardrähmchen. Außerdem könnte man den Boden nicht einzeln inspizieren oder säubern, wenn er fest mit dem Rest der Beute verbunden wäre. Also haben wir ihn nicht einfach festgenagelt sondern einen Rahmen genau wie am Deckel gemacht, mit einer Ausnahme: es gibt ein Flugloch.

Hier sieht man die Aussparung im Rahmen, die als Flugloch dienen wird. 



Nachdem dann alles soweit zusammen genagelt war, kam die Holzlasur zum Einsatz.
Von außen ist mit Lasur gestrichen - der Innenraum ist weitestgehend unbehandelt ;)
Natürlich haben wir keinen Pinsel gefunden, jedenfalls keinen, der auch nur annähernd groß genug gewesen wäre. Aber wir sind ja Aquarienbesitzer und so kamen einfach zwei kleine Filterschwämmchen als Alternative zum Einsatz. Es empfiehlt sich, hierbei Gummihandschuhe zu tragen.
Der große Unsinn war übrigens äußerst eifrig dabei.

Damit unsere Bienenkiste nicht direkt auf der Erde steht, sondern leicht erhöht, haben wir noch ein kleines Gestell gebaut.
Bienenbeuten-Erhöhungs-Gestell.
 Die "Tischbeine" sind oben einfach 45° angeschrägt. Dafür haben ich mir von einem Freund eine Stichsäge geborgt, mit der das ganz gut ging. Mit der Handsäge hätte ich vielleicht eine andere Alternative gesucht...
Die "Tischplatte" passt in einen Rahmen an der Unterseite des Bodens der Bienenbeute, sodass sie nicht herunter rutschen kann. Zusätzlich wird das zusammengesteckte Gesamtkonstrukt aber noch von einem Spanngurt fixiert werden.

Ohne Deckel, aber mit Rähmchen.
 Achja, die Rähmchen. Frau Shark hatte heute noch zu gesägt und ich habe dann unter den wachsamen Augen des kleinen Unsinns gehämmert.
Zwischenzeitlich hatte ich ja daran gedacht, nur einen Wabenanfang an der Oberseite der Rähmchen zu befestigen. Nun haben wir uns aber doch dazu entschlossen ganze Mittelwände ein zu ziehen. Normalerweise sind Rähmchen ja mit Drähten bespannt, welche heiß gemacht werden und an denen man die Wachsmittelwände "festlöten" (Imker wären offenbar gern Elektroniker...) kann. Die einfachen Rähmchen, die wir gebaut haben, besitzen selbstverständlich weder Drähte, noch hätten wir gewusst, wie wir die heiß bekommen. Also haben wir versucht, die Wachsplatten direkt am Holz fest zu kriegen. Das kam mir im Kopf noch so einfach vor... Hoffentlich sind unsere Bienen ein wenig gnädig mit dem Interieur.
Hier die komplette Selbstbaubeute.
Endlich ist es geschafft. Wir überlegen einzig noch, die Füße im unteren Bereich zu lackieren, um sie haltbarer zu machen, aber ansonsten ist alles fertig.
Ein Platz für die Bienen wurde inzwischen auch gefunden. Es ist zwar nicht genau der, den Frau Shark gefunden hat, aber er ist ganz in der Nähe. Und es wurde noch ein wenig guerilla gardening betrieben...
Witziger Weise ist es fast dort, wo wir letztes Jahr einen anderen Imker bei der Arbeit gesehen haben, woraufhin Frau Shark die Idee zur Bienenhaltung hatte. Ich denke, dass der Platz ziemlich perfekt ist.

In den nächsten Wochen werden die Bienen kommen, und dann wird sich zeigen wie alles funktioniert.
Auch wenn die Beute keinen Platz für ein großes Wirtschaftsvolk bietet und auch nicht super chic aussieht, so bin ich doch stolz darauf, dass wir es von der Idee bis zur Phase der Umsetzung geschafft haben. Und das ohne größere Probleme.
Ich hoffte ja, dass ein Eigenbau den Einstieg in die Imkerei sehr billig gestalten würde, aber ich denke, ich kann schon sagen, dass das so nicht stimmt. Für Dinge wie Rähmchen und so weiter braucht man eben doch so einige Latten und wir haben insgesamt bestimmt so um die 40 Euro für Holz ausgegeben. Dazu kommt das Bienenvolk für 75 Euro. Und ein paar Dinge an Zubehör, wie z.B. Arbeitshandschuhe, Feger oder auch Fliegengitter für einen selbstgebauten Imkerhut. Zusammen wohl auch 20Euro.
Nicht zu vergessen der Smoker. Das ist eine Art Rauchpumpe, die man zur Beruhigung der Bienen braucht. Den hätte ich wohl lieber selbst gebaut, jetzt wo ich weiß, wie simpel das ist. Stattdessen habe ich ihn für 25 Euro aus der elektronischen Bucht gezogen. Überschlagen steigen wir also für 160Euro ein, und wissen nicht, ob es was wird. Naja.

Aber jetzt wieder mehr Optimismus. Es bleibt dabei - eine kleine Bienenbeute kann man durchaus alleine bauen. Wir freuen uns auf den ersten Honig! Und ich bringe die Kiste wieder zum Creadienstag!

Achtet auf die Haie!

Dienstag, 25. März 2014

Mein erstes Mal.. Guerilla Gardening

Der kleinere Unsinn und ich spielen seit Wochen Ping Pong mit einer recht schweren Erkältung,  daher kann ich hier im Moment so wenig machen. Entweder ich pflege sie oder mich. Nun ja.
Aber heute hatten wir einen geheimen Auftrag von Herrn Shark. Die Bienen kommen ja bald und wir sind immer noch auf der Suche nach dem perfekten Standort für die Beute.
Herr Shark und ich haben uns im Vorfeld überlegt, dass wir am zukünftigen Standort ein paar Blumensamen verstreuen wollen um den Bienen so etwas unter die Flügel greifen zu können. Er hatte schon vor Wochen eine Samensammlung käuflich erworben, die nur darauf wartete zerstreut zu werden. Und heute war es nun so weit. Ich habe zum ersten Mal Guerilla Gardening betrieben. Und der kleine Unsinn auch.
Dabei haben wir die dollsten Abenteuer erlebt, wir haben Ponys gesehen, wurden vom Wind fast weg geweht, das Samenglas wollte reißaus nehmen und das Größte war: Auge in Auge mit echten - wilden - Rehen. Beide Parteien waren völlig starr vor Schreck. Uns haben höchstens 7m getrennt.  Und wir haben es überlebt. :D Leider gibt es von diesem Ereignis kein Foto. Aber das war wirklich was.
Ob wir allerdings nun den perfekten Standort gefunden haben, weiß ich nicht. Aber wir haben Blumen gesät.

In diesem Sinne, achtet auf die Haie!

Dienstag, 4. März 2014

DIY: Eine selbstgebaute Mini-Bienenbeute

Wieder ein Post über die selbstgebaute Bienenbeute für den angehenden Hobbyimker. Ich hatte ja hier schon über die Anfänger berichtet, nun geht es weiter. Tatsächlich ist es ja fast ein wenig beschämend, dass ich immernoch nicht fertig bin mit der Kiste, aber ich habe ja noch so manches mehr zu tun und außerdem noch einen Monat Zeit, bis die Bienen kommen.
Und wie schon beim letzten Mal schiebe ich die Kiste zum creadienstag, denn hier wird ja was "geschaffen". ;)

Also, wie ist der Stand? Der äußere Beutenkörper war ja schon fertig, nun ist auch der Deckel da. Wie bereits im ersten Post erwähnt musste ich ja einen kleinen Rahmen bauen, damit der Deckel nicht in die Beute hinein fällt. Das hat sehr gut geklappt. Ich hatte das Holz noch von der Brettern der Seite übrig.

Der "Auflagerahmen" für den Deckel.



Dann kam noch ein innerer "Verschluss-Rahmen" hinzu, der den Deckel halbwegs fest sitzen lässt und die Beute weniger zugig gestaltet. Er wurde einfach in der Größer der Beuteninnenmaße an den Auflagerahmen genagelt. Hierfür habe ich noch eine dünne (1cm x 2cm) Leiste gekauft. Aus dem Rest habe ich dann die Auflage für die Rähmchen im Inneren der Beute gesägt. Wow, ich hätte "Bilderrahmenmacher" werden sollen.

Hier sieht man den "Verschlussrahmen" aus den dünnen Leisten. In der Beute ist die Auflageleiste zu sehen.


Daneben sind dann natürlich noch die Rähmchen zu fertigen. Insgesamt passen acht Stück in die Beute und die Bienen werden auf vieren geliefert. Die restlichen mache ich selbst. Ich habe mich dabei am Konzept der Bienenkiste orientiert und verdrahte hier nichts.

Mit einfachem Rähmchen im Vordergrund.

So sieht die Kiste dann geschlossen aus:
Geschlossene Bienenanstalt. Aha, ich bin noch nicht fertig.
Man erkennt sofort, zwei ganz wesentliche Details:
Erstens - ich bin kein begnadeter Tischler. Es hätte aber auch schlimmer kommen können.
Und, fast genauso offenbar, zweitens - es gibt keine Einfluglöcher!
Naja, das mache ich dann vielleicht bis zum nächsten creadienstag ;)
Dann gibt es noch einen Anstrich und ein paar Gedanken zum Standort.

Bis dahin achtet auf die Haie!

Mittwoch, 19. Februar 2014

Sind die meisten Imker Guerillas?!

Also nachdem ich keine Antwort vom Imkerverein auf meine Mail bekam, habe ich heute Abend angerufen. Ich saß mit dem großen Unsinn auf dem Sofa im Wohnzimmer, das Telefon machte das "ich klingele gerade beim Angerufenen"-Geräusch und wir harten starr vor Spannung der Dinge die da kommen mochten.
Tatsächlich - eine alte Männerstimme meldete sich. Das hatte ich so erwartet. Imkern ist eben nicht Paragliding.
Gut, ich stellte mich also erstmal vor und erklärte, dass ich gern Mitglied des Imkervereins werden möchte. Und schon fing ich zu staunen an. Denn der Imker-Profi ging davon aus, dass ich schon Bienen hätte. Er war regelrecht verdutzt, dass dem nicht so ist. Tatsächlich war ich ja davon ausgegangen, dass man zuerst Mitglied im Verein wird und dann Bienen besorgt. Der Honigzar entgegnete "Ja, ... kann man auch so machen... Is' auch eine Möglichkeit...." Aha, ja, genau.
Dann machte ich ihn auf mein größtes Problem aufmerksam: Die Mietwohnung ohne eigenes Land. Auch er fand das problematisch, allerdings aus ganz anderen Gründen, als ich es erwartet hätte. War ich noch von dem Problem des Besetzens fremder Grundstücke, der Ruhestörung, Sachbeschädigung, Verletzung des Hausrechts und allen weiteren, schwerwiegenden Verbrechen, die sich ein Anwalt ausdenken kann, ausgegangen, so scherte ihn all das nichts. Er meinte, es wäre durchaus OK und auch üblich, die Bienen "irgendwo" aufzustellen, aber es könne sein, dass sie eines Tages einfach weg sind. Wie weg? -> Gestohlen!
Das war nun sein Problem...

Das bringt mich zu dem Schluss, dass wahrscheinlich die meisten Imker Guerillas sein müssen (Ob das auch anders herum gilt?).
Ich denke, ich werde es so machen, wie anfangs geplant: Beute fertig bauen, Bienen rein und in die sprichwörtliche Wallachei stellen.
In den Imkerverein kann ich ja offenbar später immernoch eintreten. Warum eigentlich?! Hhm.

Viele Grüße und achtet auf die Haie!

Dienstag, 18. Februar 2014

Die selbstgemachte Mini-Bienen-Beute

So, ich hatte ja schon vom neuen Projekt geschrieben, der Bienenhaltung. Der Frühling kommt langsam um die Ecke und wir machen uns an die Vorbereitungen. Und weil das Bienen-Beuten-bauen so eine kreative Sache ist ;) schiebe ich das zum creadienstag.
Das Holz wurde ja wie berichtet teilweise schon im Baumarkt gesägt. Die restlichen Schnitte habe ich dann unter den wachsamen Blicken des kleinen und großen Unsinns mit dem Fuchsschwanz erledigt.

Geschnittenes Holz.
Zur Probe habe ich es mal zusammengestellt.
 
Vorne offen.

Der Deckel und der Boden sind gleichgroß. Damit der Deckel nicht in die Kiste fällt muss es einen Rahmen geben.
Und ganz zusammengestellt.
Die beiden Leisten, die oben auf dem Deckel liegen sollen dann später Teil des Rahmens werden. Aber es ist ja noch nicht zusammengebaut und daher hält es so noch nicht. Damit der Deckel dann nicht runter rutscht nagele ich einfach passende Stopper an die Unterseite.

An der Innenseite werden links und rechts noch Leisten eingesetzt, sodass die Rähmchen, in denen dann die Waben angelegt werden, eingehangen werden können.

Die Bienenkiste ist genau so groß, dass acht dieser Rähmchen im "Deutschen Normalmaß" (DNM) im so genannten Warmbau reinpassen. Das bedeutet, dass die Waben quer zum Einflugloch angeordnet sind. Beim Kaltbau hingegen werden die Waben längs angeordnet.
In normalen Beuten sind pro Zarge, das ist in der Sprache der Imker eine Etage der Bienenbeute, elf dieser Rähmchen. Ich bleibe mit acht also etwas kleiner, aber ich denke, dass das OK ist. Es gibt auch fertige Minibeuten, die noch kleiner sind als meine.
Ich freue mich schon auf das Zusammennageln.
Danach geht es noch darum ein paar Rähmchen zu bauen. Insgesamt läuft das Bienen-Beuten-Selbstbauen ziemlich gut.

Außerdem habe ich gestern meinen Plan des "guerilla imkerns" ein wenig relativiert. Ich habe nämlich den örtlichen Imkerverein kontaktiert und mal gefragt, wie das Imkerwerden normalerweise so von statten geht.
Mal sehen, was die antworten.


So, das war es auch wieder. Viele Grüße und achtet auf die Haie!

Mittwoch, 12. Februar 2014

Es gibt ein neues Projekt!

Ja, tatsächlich, noch ein zweiter Post heute Abend.
Und zwar haben Frau Shark und ich ein neues Projekt im Auge. Verglichen mit Nähen und Aquaponik ist es allerdings viel, viiieeell gefährlicher und wilder.
Es macht z.B. immer "bssssss". Die Rede ist von Bienen. Tatsächlich wollen wir uns ein Bienenvolk anschaffen.
Die Idee kam von Frau Shark und ich weiß gar nicht mehr so genau wann und warum. Es ist schon ein paar Monate her. Seitdem habe ich mich allerdings etwas mit dem Thema beschäftigt und bin auf etliche interessante Dinge und auch Kuriositäten gestoßen. Wirklich inspirierend war für mich dieser Bericht, indem die Bienenhaltung in einem Blumentopf beschrieben wird. Der Sinn ist hier hauptsächlich eine "Ersatzkönigin" zu haben und die Abläufe in so einem Bienenvolk beobachten zu können. Der Blumentopf steht auf dem Balkon und es gibt offenbar keine Probleme mit Stichen.
Überhaupt war es für mich sehr bemerkenswert, dass es in der Nähe von Bienenstöcken grundsätzlich keine Probleme mit Stichen zu geben scheint.
Trotzdem möchte ich von einer Haltung auf dem Balkon absehen. In erster Linie wegen des kleinen und des großen Unsinns, andererseits aber auch wegen unserer Nachbarn. Aber wo sollen die Bienen wohnen?!
Vorankündigung: Jetzt wird es ganz verrückt. Wer kennt "guerilla gardening"? So schwebt mir das vor, nur mit Bienen...
Ich möchte die Bienen also an einem quasi öffentlichen Ort aufstellen. Wichtig ist natürlich, dass es wenig bis fast keinen Publikumsverkehr gibt. Allerdings sind normale Bienenstöcke ja auch draußen... Eine endgültige Standortwahl ist noch nicht gefallen.

Gut, nun ist die Haltung im Blumentopf wie im obigen Beispiel aber doch ein wenig zu eng. Also muss entweder ein deutlich größerer Blumentopf her, oder eine andere Bienenbeute (so heißt das Bienendomizil).

Nun habe ich gelernt, dass in normale Bienenbeuten Rähmchen (ja, der Imker spricht gern in der Verniedlichung) eingehangen werden. Wie Kassetten. Und in diesen Kassetten befinden sich die Bienewaben.
Selbstverständlich gibt es davon ganz verschiedene Standardmaße.

Bienenvölker kann man kaufen, z.B. im Internet. Dabei gibt es einiges zu beachten, z.B. sollte man auf Importe verzichten, da sie Parasiten und Krankheiten einschleppen können. Andererseits sind Kunstschwärme ungünstig. Darauf gehe ich vielleicht ein anderes Mal ein. Ich habe jedenfalls eine Bienenbezugsquelle ausgemacht und die Bienen werden mit vier Rähmchen geliefert.

Und hier beginnt das Problem. Die vier Rähmchen bekomme ich aufgrund der Größe natürlich nicht in einen Blumentopf. Diese Varianten fällt also schonmal aus. Bleibt die Bienenbeute.

Selbstverständlich kann man die kaufen. Aus Holz oder Styropor bestehen sie und sind super erweiterbar. Für den Profiimker. Nebenbei gesagt sind sie auch nicht ganz billig. Deshalb und weil ich gerne eine wirklich kleine Beute haben wollte, wie es sie zumindest mit "unserem" Rähmchenmaß nicht zu geben scheint, bauen wir sie selbst.

Der Plan ist bislang nur im Kopf, aber Holz haben wir schon gekauft. Im Baumarkt für insgesamt knapp 20 Euro.
Ursprünglich waren es drei Bretter mit 80*40*2cm und eine lange, dünne Leiste mit 3*1*240cm. Die Fertige Beute soll etwa 30*30*40cm messen. Mal sehen, wann wir dazu kommen, die Beute zu bauen.

Soweit erstmal diese Ankündigung.

Viele Grüße und achtet auf die Haie!