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Freitag, 18. Juli 2014

Trotzköpfe

Heute kurz und knapp: Zwei Trotzköpfe nach Schnabelina .

Trotzköpfe
Die gemusterten Stoffe sind diese: Bunny Good Night und Im Herbstwald, jeweils farblich passend kombiniert.Und das kann gerne mit zur Schnabelina'schen Werkschau und zu den Meitlisachen. ;)

Achtet auf die Haie!

Donnerstag, 10. Juli 2014

Mini-Rums

Es ist Sommer! Und was braucht Frau für den Sommer? Na Klar! Röcke! Und weil Frau ja keine Zeit hat, gibt es eben kurze-schnellgemachte Röcke. Hier:

Schnitt ist selbstgemacht (aber auch wirklich nicht schwer) und der gemusterte Stoff ist dieser hier.
Und natürlich wird das ganze verrumst. Und jetzt wo ich so das Foto sehe, sieht der Rock doch irgendwie schräg aus.. Hmm.. Getragen fällt das aber nicht auf. >.<
In Kombination mit meiner Shelly sieht das alles dann übrigens richtig gut aus. ;)

In diesem Sinne, achtet auf die Haie.

Dienstag, 8. Juli 2014

Kleidchen-Alarm!

Wir sind ja auch Eltern eines kleinen Mädchens. Und es stellt sich nun immer mehr hinaus, dass unser Mädchen auch wirklich ein "Mädchen" ist. Das heißt, ihre beste Freundin ist ihre Püppi und sie mag Dinge, die glitzern und rosa-farbende Kleidung.
Passender Weise habe ich vor einer ganzen Weile schon den Hafenkitz-Stoff entdeckt. Zu erst war ich regelrecht geschockt von dem Design. Vor allem in der Rosa-Version. All der Kitsch! Meine Güte! Aber dann sah ich einige vernähte Beispiele und sah mir unseren kleinen Unsinn an und nun ja.. eins führte zum anderen. Hier das Ergebnis:
Rosa-Hafenkitz-Ballonkleidchen
Nun ja, und wenn ich schon mal dabei bin, dann kann ich ja gleich noch ein zweites Kleidchen - wieder mit schön großen Taschen - für den kleinen Unsinn nähen. Sie entdeckt nämlich gerade ihre Leidenschaft für's Steinesammeln, bzw. sie baut diese aus.

Kokadi-Kleidchen mit großen Taschen

Kokadi-Kleidchen
Den Stoff gibt es übrigens Hier (wie ich gerade beim verlinken gesehen habe, gibt es den Stoff nur noch in der blauen Variante..). Nun, ich denke, damit kommt die Maus erstmal über den Sommer. Als Grundschnitt diente bei beiden Kleidern übrigens wieder der Hood-Hoodie-Schnitt von Feefee, der Taschenaufsatz vom zweiten Kleid ist jedoch selbst improvisiert.

Verlinkt: hier und hier

Achtet auf die Haie!

Donnerstag, 5. Juni 2014

Ahoi Junge!

Der größere Unsinn und ich nähen ja ab und zu zusammen und nun, da der Sommer naht, braucht er ein paar neue T-Shirts.

Kurzum: Tadaa! Nach einem wirklich langen Kampf mit dem Kragen, der darin endete, dass das Shirt nun eine Kapuze hat, ist es fertig. Der große Unsinn muss nur noch entscheiden, ob wir den Aufnäher wirklich anbringen wollen oder lieber nicht, aber das geht im Zweifel ja schnell.

Der Schnitt ist auch der Ottobre 3/2013, Schnittnr. 23 in Größe 128. Die Kapuze ist vom Martha-Schnitt gemoppst und rangeschustert. Das Emblem an der Brust ist bisher nur mit einer Nadel befästigt, da der große Unsinn diese Woche noch bei seiner Mutter ist und erst am Wochenende seine Meinung kund geben kann.

Und: Es gab noch eine kleine Beanie nach Mamahoch2, leider hab ich beim Zuschneiden geträumt und des Stoff recht kurz zugeschnitten, sodass es wohl gar keine richtige Beanie, sondern vielmehr ein enganliegender Deckel geworden ist, aber auch das wissen wir erst am Wochenende gewiss.
Kleine Piraten-Beanie




Na mal schauen, was für die anderen kleinen Männer so bisher entstand: Made for Boys.

Achtet auf die Haie!

Fledermaus-Rums

Jaja, zwischen all dem Summen und Bohren und Hämmern und Sägen bleibt auch noch ein wenig Zeit, die Nähmaschine rattern zu lassen (es soll ja nicht zu eintönig sein). Zumal in unserer Wohnung gerade mannigfaltige Umbauarbeiten stattfinden, sodass ich eh nicht groß das Wohnzimmer verlassen kann.
So nun also: Es ist ein Fledermausshirt geworden. Stark abgewandelt, da ich das Schnittmuster aus der Kinderottobre 1/2014 habe. Jawohl. Es hat auch Vorteile, wenn man kaum 1,65m misst. So habe ich Schnittmuster Nr. 32 - Fly away in Größe 172 abgepaust und hier und da verändert - Ärmel gekürzt, alles ein Mühchen breiter gemacht, den Kragen erweitert und unten ein sehr breites Bündchen ran - und Schwupp, fertig ist ein wirklich cooles neues Shirt. Wobei ich es gerne noch irgendwie aufpeppen würde. Ich hatte neulich irgendwo einen Blog gesehen, wo jemand etwas "geplottet" hatte, allerdings ohne Plotter. Diesen Blog muss ich noch mal finden und mir das genauer ansehen. Für Hinweise jeder Art wäre ich dankbar.
Aber seht selbst:
Stoff und Bündchen sind von Michas, aus den Überraschungstüten
Es wird vorerst kein Tragebild geben, da hier die Handwerker im Flur rumspringen und ich möchte mich nicht daneben vor den Spiegel stellen und "Selfies" machen. ;)  Ich kann aber klar sagen, es sitzt wirklich gut. Oben der Ausschnitt fällt auch so, dass frau auch mal ein wenig Schulter zeigen kann.

Hier noch ein kleiner Musiktipp - Boy hat ein ganz besonderes kleines Sommerlied gemacht, dass einem wirklich hilft bei all dem Baulärm um einen herum nur an das schöne Wetter zu denken.

So und ab damit zu Rums.

In diesem Sinne - Achtet auf die (Fledermaus-)Haie.

Dienstag, 15. April 2014

Trotzkopf-Kleidchen

Ich habe heute endlich mal wieder genäht.
Ein Trotzkopf-Kleidchen nach Schnabelina. Ich finde den Trotzkopf so als Pullover - gerade für die Kleinsten - ja wirklich süß, aber für unseren kleinen Unsinn hier sollte es ein Kleidchen werden. Vor allem, weil sie ja schon nicht mehr soo klein ist und sich so gerne um die eigene Achse dreht. ;)
Aber seht selbst:

Leider konnte ich nur auf dem Balkon ein Bild machen, wo die Farben einigermaßen gut eingefangen wurden, daher entschuldigt bitte die Unordnung im Hintergrund (links in den Kieseln wächst übrigens bald Spinat und Mangold in der "Balkoponik-Anlage").

Ansicht von Hinten
 Ich habe Größe 86 genäht und den Rockteil frei verlängert und breiter gemacht und den Rücken geteilt. Alles in Allem sieht es noch etwas groß aus, aber mal schauen was nachher die Anprobe sagt.

 
Detailansicht
Ich kann dieses Freebook wirklich wärmstens empfehlen und vermute, dass hier noch mehr Trotzkopfkleidchen entstehen werden. Der Vogelstoff ist übrigens "Birdy" von Lillestoff und den grünen Stoff hab ich hier beim örtlichen Stoffdealer erstanden.
Und weil es so schön ist, verlinke ich das Kleidchen bei den Meitlisachen und in der Werkschau von Schnabelina.

In diesem Sinne, achtet auf die Haie.

Donnerstag, 3. April 2014

Endlich Shelly!

Man man man, was hab ich geschwitzt in letzter Zeit! Sägen, Hämmern, Bohren und zwischendurch immer mal ein paar Minuten abzwacken und nähen. Und ja, nach gut einem Monat ist es nun soweit, die Shelly ist endlich fertig. Hier der Beweis:

Größe L mit halblangen Ärmeln

Stoff: Blaubeersten "Fräulein Märta" in grün sowie dunkelgrauer Jersey


Entschuldigt die schlechten Bilder, vielleicht schaffe ich es morgen noch neue zu machen, aber jetzt fall ich erstmal ins Bett.
Und ich weiß nicht so recht, die Farbkombi gefällt mir gut, aber irgendwie ist in dem Schnitt noch der Wurm drinnen. Ich vermute fast, dass ich sie beim nächsten Mal kürzer mache. Mal schauen. Oben die Raffung haut auch nicht so ganz hin - jedoch denke ich, dass das einfach eine Übungsfrage ist (theoretisch hab ich verstanden, wie ich es machen soll, praktisch klappt es noch nicht so recht..).

Was ich übrigens auch dabei gelernt habe: Man kann auch mit einem Kleinkind auf dem Schoß die Nähmaschine fachgerecht bedienen. Die Kleine hat fleißig geholfen und in den Nähpausen auch etwas unter die Nadel geschoben (keine Sorge, die Maschine war dann immer ganz aus).
Und weil's zeitlich so gut passt, geht das zu Rums.


In diesem Sinne - achtet auf die Haie.

Donnerstag, 13. Februar 2014

Rums mit Martha

Huhuhu! Ich bin ganz aufgeregt! Und stolz wie Bolle. Voller Begeisterung kann ich mich nun in die lange Reihe der Martha-Näherinnen einreihen. Ich habe Größe 42 (lässig) genäht und es passt auch lässig. Ich bin absolut zufrieden. Aber seht selbst.

Vorne
Hinten
Von der Seite
Die große Tasche
Der Kragen
Eine Schulter
Ich kann gar nicht genug betonen, wie stolz ich doch bin. Es hat alles auch gut geklappt, das E-Book  ist wirklich gut und sehr Idiotensicher gemacht. Also, ich kann das absolut empfehlen. Ja, ich kann gar nichts groß sonst darüber schreiben, weil alles wirklich gut klappte. Quasi ein einziger Durchmarsch. Fein fein fein.
Und weil das für mich ist kommt das zu RUMS.

Ach so: den Halsstoff hab ich von hier (ich mag den Laden, obwohl ich noch nie da war). Sweat und Bündchen hab ich auch unserem örtlichen Stoffladen, beides petrol-farben. Ach und die Arm-Bündchen sind aus Jersey in fuchsia (komischer Name für eine Farbe finde ich), den ich eigentlich mal für den kleineren Unsinn geholt hatte. Den gabs auch mal bei Mira.

Und ja, Herr Shark hat es schon erwähnt. Wir wollen unter die Imker gehen. Ich bin genauso gespannt wie ihr. Und ja, es war wirklich meine Idee. Nur war sie in der Sekunde des Einfalls nicht zu 100% Ernst gemeint. An dieser Stelle wird einmal mehr die Wichtigkeit einer einfachen Maxime deutlich. Erst denken, dann reden. Nun ja. Aber warum nicht, vielleicht halten wir ja auch eines Tages Hühner?! ;) (Wobei das in unserem Kontext schon fast fad wäre).

So, in diesem Sinne. Achtet auf die (petrolfarbenden) Haie.

Dienstag, 4. Februar 2014

Dilettant, der

Wikipedia sagt, der Dilettant wäre ein Laie und würde eine Tätigkeit rein der Freude wegen ausüben und dabei auch die eine oder andere (semi-) professionelle Fähigkeit erlernen. Parallel dazu wird der Begriff heutzutage abwertend genutzt. Ich muss ehrlich gestehen, ich habe etwas gestaunt, das ich in dem Artikel nicht ein Bild von mir fand. Mit der Unterschrift: Frau Shark versuchte zu nähen.
Heute morgen um 9.20Uhr saß ich mit einem frisch aufgebrühten Kaffee an der Nähmaschine und wollte nur noch "schnell" das Kleidchen aus der aktuellen Ottobre fertig machen. Jetzt bin ich fertig, meine Computeruhr sagt, es ist 12.10Uhr. 3 Stunden habe ich also gebraucht. Es mussten die Seitennähte und die Ausschnitte für Hals und Arme zusammengenäht werden und ggf. Bündchen dran nähen. Meine Herren! Drei Stunden!
Also, wo fange ich an. Die Schulternähte waren bereits fertig, also wollte ich die Seiten zusammennähen und vorher die Armlöcher mit Bündchen versehen. Bündchen und ich sind bisher keine Freunde geworden und ich vermute, es bleibt dabei. Zu diesem Zeitpunkt war ich ja noch voller Enthusiasmus. Also dachte ich, ich mach das mit der Zwillingsnadel. Ich hatte gelesen, dass das gut ginge und naja. Ich will ja auch was lernen.

Die Zwillingsnadel
Also gut, das Einfädeln klappte gut und auch sonst sah es so aus, als würde das alles gut klappen, also habe ich eine Probenaht gemacht:

Probenaht Vorderseite

Probenaht Rückseite
Ja, ich habe zwei verschiedene Fäden genommen, aber beide passen zum Stoff und ich war schlichtweg zu faul eine Extraspule aufzuspulen. Jedenfalls war ich mit dem Ergebnis zufrieden und machte also Ernst.


 Rattattattattattatta! Klappte doch alles irgendwie gut.

Naja, nicht perfekt, aber gut.


So sah es im Großen und Ganzen aus. Erst im nachhinein habe ich mal bei einem Shirt von großen Unsinn gesehen, dass man die beiden Nahtverläufe ausschließlich auf dem Bündchenstoff hat, und nicht wie hier im Bild einen rechts, einen links der Kante. Aber dafür ist man ja Dilettant. Aber: ich habe zu viel Bündchen genommen, der sich erstmal angenäht - ausgedehnt - unendlich lang wurde und somit kann ich jetzt fast meine Arme durch die Armöffnung stecken. Hmm, wie kann man das retten? Ich hab für mich beschlossen, ich versuche einfach beim nächsten Mal weniger Bündchen zu nehmen. Dann nähte ich also die Seitennähte zusammen. Und dann auf einmal schlich sich der Fehlerteufel ein: Wer findet den Fehler?

Der Fehlerteufel
Das Bündchen hatte sich beim zusammennähen verdreht. Also noch mal aufmachen und wieder neu zusammennähen. Nur gut, dass ich vorher extra ein paar Mal mehr über den Bündchenstoff gefahren bin, damit sich die Naht auch ja nicht zu leicht auflöst. Neee, da wurde ich langsam frustriet und es war gegen halb elf. Jedenfalls als diese Seite also fertig war, musste natürlich die andere Seite auch vernäht werden. Oben Bündchen ran, mit der Zwillingsnadel noch mal drüber und das ganze abgesteppt. Im Anschluss die Seitennaht. Dann war der Rocksaum dran. das klappte mit der Zwillingsnadel richtig gut. Hier der Beweis:

Und die Rückseite:

Dann ging es dem Kleidchen an den Kragen. Im Schnittmuster ist ein kleiner V-Ausschnitt vorgesehen. Ich habe kurzerhand beschlossen, den zu behalten, aber nicht mit richtigem Bündchenstoff zu vernähen, sondern mit dem Lila-farbenden Jersey, den ich eh schon in dem Kleid vernäht hatte. In der Martha-Anleitung hatte ich auch schon mal gesehen, dass dort der V-Ausschnitt behandelt wurde. Also, abgeguckt und losgenäht. Ich war ja wieder neuen Mutes. Dann habe ich 2x den Bündchenstoff verkehrt herum zusammengenäht. Und die Nähte halten in Jersey wirklich gut und gerade der elastische Gradstich geht wirklich schwer aufzutrennen. Wie ich feststellen musste. Insgesamt habe ich also 3x einen 35x4cm breiten Jerseystoff ausgeschnitten, bevor ich ihn annähen konnte.
Und so sah es dann also aus:
Fertig
Und ach, es gefällt mir nicht. Die Armöffnungen sind doof geworden. Der Kopfausschnitt ist irgendwie schräg und kommt mir auch sehr klein vor und auch sonst, irgendwie fehlt was. Aber naja, ich werd die Kleine ja gleich holen und dann werf ich ihr das mal über und vielleicht sieht es ja getragen netter aus
EDIT: Ja, getragen sieht es besser aus, aber es ist zu breit. Aber das kann ich noch ändern. :D

Eine Sache aber noch. Mein Gemüt beruhigte heute Daughter. Sehr schön, sehr entspanndend und wirklich gut. Und es wird Zeit, dass wir uns mal weiter in die Welt hinaus katapultieren. Daher verlinke ich uns bei dem Creadienstag.


In diesem Sinne. Achtet auf die Haie.


Sonntag, 2. Februar 2014

Gemeinschaftwerk, das 1.

Es ist Wochenende. Der größere Unsinn ist wieder da und das Wetter ist nach wie vor nicht einladend. Also mussten wir wieder drinnen was unternehmen. Unser "Drinnen-Unternehmungskatalog" ist nach wie vor nicht besonders groß. Aber es stand noch etwas aus. Der große Unsinn und ich wollten gerne zusammen etwas nähen.Wir hatten das schon mal zusammen gemacht und es hatte auch sehr gut geklappt, also wurde es mal wieder Zeit. Er hat das Pedal bedient und beim zuschneiden geholfen. Und natürlich den Stoff ausgesucht. Die Farben sind nicht ganz optimal zusammengestellt, aber passen doch auch irgendwie zusammen. Aber am Besten ist, ihr macht euch ein eigenes Bild:
Der Schnitt ist auch der Ottobre 3/2013, Schnitt 23, Größe 128.
Nur drinnen waren wir natürlich auch nicht. Wir waren am Hafen und haben Möwen beobachtet und Bodden Modder gegessen. Genau. Bodden Modder. Das ist die wirklich schmackhafte neue Eiskreation einer kleinen Eisdiele hier im Ort. Sehr zu empfehlen.

In diesem Sinne. Achtet auf die Haie.

Donnerstag, 23. Januar 2014

Schneepause

Hier hat's geschneit! Endlich! Das heißt, all unsere kleinen Projekte werden erstmal auf Eis gelegt, weil wir Schlittenfahren müssen. UNBEDINGT! Natürlich sind wir abends/nachts immer noch zu Hause und sind auch irgendwie fleißig, aber wenn der erste Schnee gefallen ist, dann ist die Gelegenheit doch besonders günstig, sich am Abend schön einzukuscheln, einen netten Kakao oder Glühwein zu trinken und einfach zu schnattern. So wird es hier bei uns jedenfalls gemacht.
Aber zum fleißig sein: Die Aquaponikanlage in der Küche nimmt langsam wieder Form an, aber das wird Herr Shark noch ausführlich erzählen.
Das Marthaschnittmuster ist komplett ausgedruckt und zusammengeklebt (Bäh! Basteln!). Der Stoff ist gewaschen und hängt auf der Leine. Und heute Abend will ich mit dem Zuschneiden beginnen.

Und ich bin heute am Salzwasser zusammen mischen. Aufgrund einer Verknüpfung seltsamer Zufälle sind wir zu einem neuen Aquarium gekommen. Da wir das nicht ungenutzt rumstehen lassen wollen, haben wir beschlossen, wir wagen uns mal wieder an ein Salzwasserbecken. Nun ja, und nun mische ich fleißig Salz und Wasser zusammen.
Ach, und der Tropfstein macht komische Sachen. Zwischenzeitlich sah er richtig nach Tropfstein aus, aber jetzt hat er sich wieder komplett aufgelöst und nur noch die oberen Schnurteile sind etwas "betropft". Seltsam, seltsam. Wir werden das weiter beobachten.

In diesem Sinne.  Achtet auf die Haie!


Freitag, 17. Januar 2014

Prokrastination, nur produktiv.

Mensch, eigentlich muss ich aufräumen und die Hütte putzen. Freitags ist bei uns immer saubermach-Tag. Aber: Gestern kam die neue Ottobre zu mir geflattert. Die meisten Nähanfänger stolpern ja früher oder später darüber. Ich durfte bereits vor Weihnachten mal bei einer Freundin in ihrer Ottobresammlung blättern und war doch recht schnell sehr angetan davon. Es sind sowohl einfache wie auch schwierige Sachen drinnen, was für Jungen, Mädchen, Babys, große Kinder oder kleine Kinder. Also hatte ich ein Abo abgeschlossen. Und nun war es soweit. Gestern kam meine erste Abozeitung überhaupt zu mir nach Hause. :D

Ja und nun sitze ich am Blue Orange-Kleidchen und nähe. Statt aufzuräumen. Es ist ja nicht so als würde der Kleiderschrank der Kleinen doch langsam voll sein. Parallel druckt der Drucker gerade fleißig das Marthaschnittmuster aus. Ich habe mich nämlich jetzt entschieden. Es soll eine Martha werden. Und damit ich das auch ja nicht vergesse, hab ich es jetzt aufgeschrieben und öffentlich gemacht.

Und nun lasse ich noch die Nähmaschine etwas rattern und muss dann los. Derweil lausche ich den wunderbaren Klängen des Cinematic Orchestras. Die Leute haben eines der schönsten Lieder überhaupt gemacht.
In diesem Sinne, lauscht der Musik und achtet auf die Haie.

Donnerstag, 16. Januar 2014

Ein Bademantel muss her!

Wir hier sitzen übrigens gerne am Wochenende lange am Frühstückstisch und frühstücken. Dabei trägt jeder von uns meist einen Bademantel, Herr Shark einen in einem zauberhaften schwarz, ich trage einen grauen Plüschigen und der große Unsinn trägt einen Blau-grün-bunt-gestreiften. Und der kleine Unsinn? Ja, sie hat noch keinen. Bis eben.
Ich hatte nämlich ein kleines "heimlich"-Projekt. Einen Bademantel für unsere Kleinste. So kann sie dann auch immer im Bademantel frühstücken. :D


Als Gürtel hab ich jetzt einfach grünes Geschenkband genommen, das passt auch auf eine schräge Art ganz gut. Das ist übrigens flauschiger Baumwollflanell mit Schneeflocken drauf (hier), eigentlich wollte ich den auch schon zu Weihnachten fertig haben, aber naja. Ich vermute ja, dass die Ärmel noch einen Ticken zu lang sind (sie sind übrigens gleich lang, man erkennt es nur nicht so gut auf dem Bild), aber so können wir sie immer noch umschlagen und sie kann einen Moment reinwachsen.
Und endlich hab ich mal die Versäuberung richtig gut hinbekommen:

Ich glaube, man erkennt es ganz gut. Es ist rundherum so gut geworden! :D Ich freu mich.

Und das weiße Kaninchenkleid passt übrigens.


So. Und ich flüchte jetzt. Bei uns wird nämlich im Erdgeschoss gerade eine Wohnung saniert und es ist wirklich verdammt laut (Teufel Mietwohnung!).

Also, haltet die Ohren steif und achtet auf die Haie.

Mittwoch, 15. Januar 2014

Finally - Follow the white rabbit!

Es ist vollbracht! Meine Damen und Herren! Endlich! Das weiße Kaninchen ist nun fertig, ich dachte ja zwischenzeitlich, ich kann das ganze Teil nur noch als teuren Putzlappen verwenden. Tze, als wenn wir putzen würden ;)
Jedenfalls haben Herr Shark und ich uns gestern Abend beraten und raus kam: ich mach da ein Kurzarmkleid draus. Als Ärmelstoff nehm ich den Kaninchenstoff. Gut. Bütteschön:
Ärmel & Kragen
 Jedenfalls habe ich dann festgestellt, dass die Stoffreste auch nicht für eine Kapuze reichen würden.. Zumal der kleine Unsinn das gar nicht sooo sehr mag.. (hab ich manchmal den Eindruck, aber es sieht trotzdem so süß aus), also: improvisieren. Nichts leichter als das. Hier ein Schnitt, da ein Schnitt, kurz die kleine Nähmaschine rattern lassen und schwupp: Ein großer Fallkragen. Und Tadaa! Es sieht richtig gut aus. Also, es hat hier und da ein paar Schönheitsfehler, aber ich denke, die Kleine kann damit am Wochenende den Schwiegereltern unter die Augen treten. Davor muss sie es aber erstmal anprobieren. Nicht, dass der Kragenausschnitt doch zu  weit ist. Beim ersten Versuch (hier) war der Kopfausschnitt doch sehr eng. Als Basisschhnitt musste übrigens wieder der Hood Hoodie von Feefee herhalten.
Das weiße Kaninchen!
Und jetzt bin ich mir nicht ganz sicher, was als nächstes kommen soll. Eigentlich würde was für den großen Unsinn Sinn machen, aber da fehlt im Moment der richtige Stoff. Und um ehrlich zu sein auch die Ideen (ihm kann man ja nicht einfach so was überwerfen, da hört man auch gerne mal ein "Nein, das nicht!").
Hmm, ansonsten würde ich ja gerne mal für mich was machen. Eine Shelly oder eine Martha. Beide Schnittmuster habe ich mir schon zu Weihnachten geschenkt. Stoff dafür hab ich auch. Ich kann mich nur nicht entscheiden. Hach.. (Das sind mal Sorgen, was bin ich froh, im wunderschönen Europa mit meiner Familie zu  leben ;) )
Naja, morgen ist auch noch ein Tag. Erstmal erfreue ich mich an dem weißen Kaninchen. :D

In diesem Sinne. Achtet auf die Haie.

Dienstag, 14. Januar 2014

Kamsnap Äkschn, 2. Teil

So, endlich. Der Stuhlbezug ist fertig. Die Kam Snaps auf der Unterseite waren teilweise recht widerwillig. In Summe habe ich ja fünf Stück gesetzt und die ersten Drei haben ganz hervorragend geklappt und schließen auch wie eine eins. Aber die letzten Beiden wollten nicht so recht, wobei Nr. fünf völlig verhunzt ist. Aber man sieht es zum Glück nicht. Und nun genug der Zahlenspiele. Ich fahr gleich den kleinen Unsinn aus der Krippe holen und bin schon ganz gespannt, wie ihr ihr neuer "alter" Stuhl gefällt.
In diesem Sinne. Achtet auf die Haie.



Samstag, 11. Januar 2014

DingelDingelDingel!

Es ist aber auch zum verrückt werden. Heute kam das Stoffpaket an, mit dem ich die "Kaninchen"-Ärmel noch retten wollte. Der Stoff ist hellblau. Hellblau! HELLBLAU! An und für sich sieht er ganz gut aus, aber trotzdem ist es nicht der Stoff, den ich bestellt hatte. Hach. Ich behalt ihn trotzdem, irgendwas lässt sich schon daraus zaubern.
Und auf der Suche nach dem richtigen Stoff bin ich heute hierüber gestolpert: Tante Ema. Wir hier sind wirklich große Freunde von Erdbeerinchen Erdbeerfee (auch wenn der kleine Unsinn noch zu klein dafür ist und der große Unsinn dann doch nicht so ganz damit warm wird,.. Aber manchmal sind wir Eltern auch schlimme Diktatoren, die einfach bestimmen, dass jetzt Erdbeerinchen-Zeit ist ;) ). Jedenfalls, dieser Stoff schreit förmlich nach einer Erdbeerinchen-Interpretation. Aber das erst zum Sommer.

Hier und heute wird übrigens nicht mehr genäht, den Stuhlbezug möchte ich Montag oder Dienstag dann doch allein fertig machen und falls die Stoffsuche nun wirklich ohne Erfolg bleibt, wird es eben ein Kurzarmkleid. So. Beschlossen. Morgen steht ein anderes Abenteuer bevor. Wir fahren zu meinen Eltern, das wird lustig.

Und Herr Shark bastelt und raschelt und rumpelt gerade in der Küche. Er tauscht das Pflanzbecken aus. Ich trauere dem großen ja schon etwas hinter her, aber manchmal siegt eben doch die Vernunft.

Daher gehe ich jetzt auch ins Bett. Der Wecker klingelt morgen mehr oder minder mitten in der Nacht, da will ich nicht völlig komatös sein.

Ach, aber eins noch: Am Tropfstein tut sich was. Bisher sind minimale weiße Spuren zu erkennen. Und am Waldbaum waren wir auch noch mal schauen, die Äpfel wurden nun restlos aufgegessen, die Orangen je nach Position auch und die Kartoffeln wurden nach wie vor nicht mal angerührt. Huch, das waren sogar zwei Informationen. Umso besser.
In diesem Sinne. Achtet auf die Haie.

Freitag, 10. Januar 2014

Kunterbunter Mischmaschpost

Hier ist irgendwie nichts los, wir kommen zu nichts. Aber irgendwie ist auch eine Menge los, heute hat mir die Postfrau endlich mein ersehntes Stoff-Paket gebracht. Drinnen war grüner Sweat, buntes Jersey und Gruselbaumwollstoff. Leider kam alles etwas spät an, dazu entsprechen die Farben nicht so ganz meinen Vorstellungen, naja. (Deswegen bestell ich Stoff nicht so gern im Internet, irgendwie hauen dann die Farben immer nicht so hin..)
Und es gibt Neuigkeiten vom Fischtank. Eines der beiden Nester hat sich aufgelöst. Leider war es das, auf welches wir größere Hoffnung gelegt hatten. Nun ja. Der Tropfstein tropft nach wie vor und ist auch immer noch kein Stein geworden.
Die kleine Pflanzkiste im Aquaponiksystem steht auch noch nicht, da Herr Shark spontan länger ernsthaft arbeiten musste,... manchmal laufen die Dinge einfach nicht wie man es plant.

Aber: wir sind ja Freunde der phantasievollen Unterhaltung. Und so lebt seit gestern Abend der Riesenfisch "Erwin" in unserer ganz eigenen Märchenwelt und ich bin seitdem fleißig am tippen. Erwin rettet nämlich den kleinen Jungen aus dem Wald und zeigt ihm später eine geheimnisvolle Unterwasserhöhle. Ja und der große Unsinn hat gefragt, ob wir die Geschichte nicht richtig aufschreiben können. Also tippe ich derzeit nicht am Blog, sondern an Erwin.Vielleicht veröffentliche ich hier ja einen kleinen Teil, mal schauen.

So, ich werde jetzt an "Erwin" weiter tippen. Und warte auf Herrn Sharks Heimkehr, der holt nämlich gerade Burger. :D

In diesem Sinne. Achtet auf die Haie.

Mittwoch, 8. Januar 2014

Kamsnap-Äkschn, 1. Teil.

Nahdem ich heute morgen beschlossen habe, dass das mit dem Schmollen nun erledigt ist, habe ich mich doch an eine "to-do"-Aufgabe gewagt.
Der kleinere Unsinn bekam einen schönen Stuhl zu Weihnachten. Dieser trägt einen sehr kräftigen roten Bezug, welcher leider gar nicht in ihr Zimmer passt. Dieses ist in mädchenhaften Pastelltönen sowie grün gehalten.
In weiser Voraussicht haben wir schon vor Weihnachten grünen Stoff mit bunten Blumen drauf gekauft. Also ran ans Werk. Vorher gab es aber noch eine Frage zu klären. Wie kriege ich hinten die Sitzeinlagenöffnung zu? Beim Original ist das mit Reißverschlüssen gelöst. Allerdings habe ich keine und um ehrlich zu sein, hab ich diese auch noch nie vernäht und möchte mich gerne noch einen Moment davor drücken. Und dann kam die Idee. Kam snaps. Eine Freundin hatte mir diese mal empfohlen und ich hatte sie in einem Anflug von blinden Aktionismus mal bestellt und wusste seitdem keine Verwendung dafür.
Also gut, auspacken, anschauen. Könnte klappen.
Ich schnitt also alles zu und bastelte es mehr oder minder nähfertig zusammen und habe schon mal die ersten Kam snaps daran montiert. Das ging erstaunlich einfach. Loch in den Stoff pieksen, Unterscheibe durchstecken, Oberscheibe drauf, zusammendrücken, Fertig.

Die ersten Snaps sind befestigt :)
Dann musste ich los, die Kleine aus der Krippe holen und wollte eh den Rest mit dem großen Unsinn weiter machen. Denn: Der größere Unsinn hilft mir sehr gerne beim nähen und dies ist so ein Projekt, wo er gut mitmachen kann. Aber dafür muss er hier sein. Also musste ich warten, dass Herr Shark zusammen mit dem großen Unsinn nach Hause kommt und er den kleinen Unsinn bespasst und ich mir den Großen schnappen kann.
Aber manchmal kommt es anders als denkt. So ist der kleine Unsinn nach dem Mittagschlaf mörderisch gestürzt sodass ich Herrn Shark von der Arbeit nach Hause zitiert habe und wir zusammen zum Kinderarzt fuhren um schlimmeres auszuschließen. In der langen Wartezeit hat Herr Shark noch den großen Unsinn aus der Kita geholt und dann hieß es wieder: warten. Irgendwann waren wir dann dran und es wurde Entwarnung gegeben. Ja, es war ein fieser Sturz und ja, der blaue Fleck ist wirklich sehr blau, aber es ist nichts gebrochen und eine Gehirnerschütterung liegt wahrscheinlich auch nicht vor (Sie ist mit dem Kopf gegen das Schuhregal gedonnert) . Puh.
Danach haben wir beschlossen zur allgemeinen Beruhigung zum Chinesen unseres Vertrauens zu fahren und für alle was leckeres zum Abendbrot zu holen.
Und so wurde es nun nichts aus dem gemeinsamen Nähabenteuer. Aber heute ist ja nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage. ;)
In diesem Sinne, achtet auf die Haie.

PS: Übrigens warte ich auch auf Stoffpäckchen, damit ich das weiße Kaninchen fertig machen kann.

Dienstag, 7. Januar 2014

Shit mit Schnitt

Ich habe genäht. Ihr habt gar keine Vorstellung, wie viel ich in letzter Zeit genäht habe. Eigentlich hatte ich ja ein Projekt. Das weiße Kaninchen. Aber das ist mir erstmal davon gehoppelt und andere Aufgaben drängten sich auf. Wir haben kräftig die Wohnung auf- und umgeräumt und nun brauchten wir Vorhänge. Drei Stück. Uff. Es waren zwei 2,70mx1,50m lange Schalvorhänge für das Schlafzimmer, wovon wir ironischerweise doch nur einen aufhingen und noch ein kleinerer Schal als Abdeckung für unsere neue Rumpelecke im Bad.

Und nun konnte ich mich endlich meinem Kleidchen widmen. Es sollte ein "HoodHoodie" nach Feefee werden. Ich hatte dort kurz nach der Geburt unserer Tochter ein hinreißendes Kapuzenkleidchen gekauft und war doch von der Einfachheit des Schnittes und der Idee insgesamt so angetan, dass mich der Ehrgeiz packte und ich selber nähen lernen wollte. Bis ich wirklich aktiv an der Nähmaschine saß verging doch so einige Zeit, aber manchmal kommt eben etwas (oder jemand) dazwischen. Darüber hinaus ärgert mich die vorherrschende "Rosa-Fraktion" aus den gängigen Bekleidungsgeschäften und ich daher stetig auf der Suche nach hübscher, schlichter und abwechslungsreicher Mädchenmode war und immer noch bin (nach Jungsmode schaue ich übrigens auch ;) ). Also gut, alsbald habe ich den Schnitt gekauft und mich ans zusammenbasteln des Schnittmusters gemacht. Und ja, das nervt. Basteln, kleben, Papier und Schere ist einfach nicht meins. Ebenso wie Backen, aber irgendwann ging es dann in die heiße Phase und ich konnte endlich die Schere gegen den Rollschneider austauschen und los ging's.

Zu Beginn sollte es ein Türkis-farbender Hoody aus Sweat werden, wobei das Innenleben der Kapuze sowie die andere Zierstellen mit buntem Jersey ausgekleidet wurden. Aber seht selbst.
 Und ich bin ganz erstaunt. Alles in Allem hat es gut geklappt. Der Schnitt ist recht schmal, die Kapuze war leider viel zu klein für unsere Kleine, aber sonst gefällt es mir sehr gut und sie sieht ganz hinreißend darin aus. Aber er gibt noch Verbesserungsmöglichkeiten und da ihr Kleiderschrank noch allerhand Platz bietet und ich hübschen Stoff fand, ging es gleich in die nächste Runde. Das weiße Kaninchen. Der Stoff war dünner und für mich schwieriger zu verarbeiten, aber das zuschneiden ging schnell von der Hand und schon ratterte das Maschinchen wieder. Und dann stoppte sie. Es war einfach zu spät. Ich musste ins Bett.

So und nun heute wollte ich das weiße Kaninchen beenden. Ich kam soweit:
 Und dann fing ich an zu grübeln. Wie war das noch mit dem Ärmel? Das ging doch so einfach... Hmm. Ich schaute auch in die Anleitung und hab mich wirklich gewundert. Das ging doch beim ersten Versuch so einfach... Dann irgendwann kam die ersehnte Erleuchtung. Ich hatte den Ärmelzuschnitt versaut. Eigentlich soll der im Stoffbruch zugeschnitten werden. Das habe ich schlichtweg vergessen und "einfach" zugeschnitten. Hier der Beweis:
Tja, auf diese Art ist mir einmal mehr bewusst geworden, dass ich übermüdet nicht arbeiten sollte. Da kommt bei mir meist Quatsch raus.
Natürlich ist der Stoff sonst aufgebraucht - ich hatte extra zum rantasten eher weniger gekauft - und unsere städtische Stoffhändlerin hat diesen natürlich nicht vorrätig. Also habe ich heute das Internet bemüht und ihn online bestellt. In diesen Momenten ärgere ich mich über unsere sonst so sympathische Kleinstadt. Jetzt heißt es also warten.
Ich könnte zur Zeitüberbrückung einen neuen Stuhlbezug für den kleineren Unsinn nähen. Aber um ehrlich zu hab ich da keine Lust drauf. Ich bin frustriert und möchte schmollen.
In diesem Sinne.
Achtet auf die Haie.

Donnerstag, 2. Januar 2014

Nun, das erste Projekt. Der Weltraum.

 

Ich möchte nun mein erstes „richtigen“ Post präsentieren. Die Weihnachtszeit ist uns allen ja noch recht nah, die meisten haben bestimmt noch ihren Weihnachtsbaum in der Wohnung stehen oder das köstliche Weihnachtsessen auf den Hüften liegen.
Da wir hin und wieder etwas unsortiert sind, konnten wir unsere Weihnachtseinkäufe nicht so erledigen, wie wir es wollten und mussten daher improvisieren. Mit der Nähmaschine. Es musste ein Weltraumspielteppich her. Oder etwas ähnliches. Etwas sehr ähnliches. Zum Beispiel eine Decke. Gesagt, getan. Also bin ich in meinen Stoffladen des Vertrauens und habe alles gekauft, was ich auch nur irgendwie mit Weltraum in Verbindung bringen könnte. Gelben Baumwollstoff für eine Sonne. Oder silbernen Faden für Sterne. Oder bedruckten Jersey mit Raketenmuster. Oder Blau-Grün-Rot-Schimmernden Chiffon der als Weltraumnebel herhalten könnte. Und ein großes schwarzes Stück Fleece als Unterlage. So verließ ich den Laden mit einem doch recht schweren Beutel und stark geleerter Brieftasche.
Zu Hause angekommen machten Herr Shark und ich uns an die Skizze. Oh oh, dachte ich. Herr Shark hat immer einen hohen kreativen Anspruch an seine/unsere Werke. Am Ende sah die Skizze wirklich gut aus und ich dachte nicht im Traum daran, dass ich das SO umsetzen könnte. Ich sollte an dieser Stelle erwähnen, dass ich noch blutige Nähanfängerin bin. Das was ich weiß, hab ich mir aus Büchern und dem Internet sowie von einer näh-affinen Bekannten zusammengeschustert. Einen richtigen Nähkurs habe ich (noch) nicht besucht, möchte dies aber tun, sobald der kleinere Unsinn länger in die Krippe geht.
Zurück zum Projekt. Ich fing also an. Es lief sogar ganz gut. Ja, es nahm richtig Form an. Und ich dachte bei mir, doch, das schaff ich. Der Nebel war schwierig, die Milchstraße war regelrecht widerspenstig und der Rahmen des Ganzen war mühselig und ist leider die Schwachstelle der Decke geworden. Aber alles in allem kann man sagen: Ich habe das Weltall erschaffen.

Tadaa! :D
 Hier ein paar Detailansichten.
Hinten sieht man die Sternenbilder des Drachen und des Krebses und im Vordergrund die Waage.
Vulkanausbruch auf einem Mond sowie Kassiopia nebenan.

Der Nebel.

Die Rakete wird auf dem Mond verweilen.


So. Und die Mühe hat sich natürlich gelohnt. Der größere Unsinn hat sich sehr gefreut und die Decke wurde sofort mit den neuen Spielfiguren bespielt. Strahlende Kinderaugen an Heiligabend. Besser geht's nicht. 

Und damit die Nähmaschine nicht rostet heißt es nun: Follow the white rabbit.



In diesem Sinne. Habt eine erholsame Nacht. Und achtet auf die Haie.