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Donnerstag, 5. Juni 2014

Ahoi Junge!

Der größere Unsinn und ich nähen ja ab und zu zusammen und nun, da der Sommer naht, braucht er ein paar neue T-Shirts.

Kurzum: Tadaa! Nach einem wirklich langen Kampf mit dem Kragen, der darin endete, dass das Shirt nun eine Kapuze hat, ist es fertig. Der große Unsinn muss nur noch entscheiden, ob wir den Aufnäher wirklich anbringen wollen oder lieber nicht, aber das geht im Zweifel ja schnell.

Der Schnitt ist auch der Ottobre 3/2013, Schnittnr. 23 in Größe 128. Die Kapuze ist vom Martha-Schnitt gemoppst und rangeschustert. Das Emblem an der Brust ist bisher nur mit einer Nadel befästigt, da der große Unsinn diese Woche noch bei seiner Mutter ist und erst am Wochenende seine Meinung kund geben kann.

Und: Es gab noch eine kleine Beanie nach Mamahoch2, leider hab ich beim Zuschneiden geträumt und des Stoff recht kurz zugeschnitten, sodass es wohl gar keine richtige Beanie, sondern vielmehr ein enganliegender Deckel geworden ist, aber auch das wissen wir erst am Wochenende gewiss.
Kleine Piraten-Beanie




Na mal schauen, was für die anderen kleinen Männer so bisher entstand: Made for Boys.

Achtet auf die Haie!

Montag, 14. April 2014

Balkoponik - Abenteuer auf dem Balkon

Ein Doppelpost, zwei Themen.
Das erste nenne ich: Balkoponik. Aquaponik auf dem Balkon. Ich hatte hier ja schonmal am Rande darüber berichtet.
Unsere Haischule lebt ja in einer normalen Mietwohnung. Wenigstens haben wir einen Balkon. Er ist zwar nicht sehr groß, aber ein paar Grünpflanzen finden ja immer Platz und eine kleine Aquaponik-Anlage ist da kaum raumintensiver.

Die Balkoponik-Anlage.
 Oben wachsen ein paar Obstzwerge. So richtig grün sind sie noch nicht, aber der Johannesbeer-Busch sieht schon ganz gut aus. In der Mitte steht ein Apfel-Zwerg, der erst am Wochenende dazu kam und noch umgetopft werden muss... Zwar sind Frau Shark und ich gegen Äpfel allergisch, aber beide Unsinne essen gerne Äpfel. Außerdem war er für fünf Euro im Super-Sonder-Angebot. Da konnte ich einfach nicht anders. Naja, und dann ist alles noch ein wenig mit hängenden Teelichten (einige sind aus Babygläschen selbst gemacht - hierzu vielleicht mal ein separater Post?) und Solarleuchten aufgehübscht. Am Abend kann man hier sehr gemütlich sitzen und zwar auch schon jetzt - wenn man eine Jacke trägt.

Zurück zum Thema. Im unteren Bereich fällt das Wasserbecken auf, in dem vier Karpfen wachsen sollen. Das Wasser wird permanent durch den Pflanzkasten darüber gepumpt, in dem nur Kies ist und läuft durch das Rohr, das man links sehen kann, wieder an den Grund des Beckens. Hierfür sorgt eine Solarpumpe, die mit einem Bleiakku gepuffert ist. Da die Sonne allerdings noch nicht ausreichend scheint, wird sie mit einem kleinen Gleichstrom-Netzteil versorgt. Letztes Jahr haben wir mit der Balkon-Anlage zu spät gestartet, erst so im August, glaube ich. Daher konnten wir nicht wirklich viel ernten. Dieses Jahr ist es aber offenbar noch etwas zu früh - bei etwa 5-8 Grad Wassertemperatur die Fische sind noch in der Winterruhe.

Schlafende Fische.
Die Aquaponikanlage habe ich schon seit etwa einer Woche in Betrieb, sodass demnächst was keimen sollte. Aber heute haben wir noch ein anderes Abendteuer auf dem Balkon erlebt.
Eigentlich wollten wir ja am Nachmittag raus gehen, wenn ich den große Unsinn von der Kita geholt habe. Da der April mit seinen Wetterkapriolen heute jedoch sein Image pflegen wollte, sind wir nur auf dem Balkon gewesen. Immerhin auch an der frischen Luft.
Jedenfalls haben wir dort Marshmallows geröstet. Solche spontanen Aktionen sind ja immer etwas schwierig mit einem Holzfeuer, insbesondere auf dem Balkon, wo sich die Nachbarn über den Rauch beschweren könnten.
Daher haben wir in einer Metallschale ein Alkoholfeuer angezündet. Zum besseren Schutz der Umgebung und weil es auch etwas netter aussieht, haben wir die Metallschale in eine Tonschale gestellt.
Feuer an - Marshmallow auf einen Stock spießen - los gehts! Also in meinem Fall war der Stock nur ein Essstäbchen. Es hat aber sehr gut geklappt und reichte völlig aus.
Dem Unsinn schmeckte und gefiel es übrigens sehr. Das ist wirklich eine Sache für den Katalog für regnerische Tage.

outdoor feeling - Marshmallows auf dem Balkon
So, genug Abenteuer für einen Tag. Achtet auf die Haie!

Dienstag, 1. April 2014

Die selbstgebaute Bienenbeute ist endlich fertig!

Die Post-Überschrift sagt es ja schon - die Bienenbeute ist endlich fertig. 
EIne kurze Zusammenfassung für Neuleser: Wir wollen Bienen halten, aber in einer kleinen Bienenbeute. Weil es in dem Maß, in dem wir die Waben mit unseren Bienen bekommen, keine erschwingliche (nicht einmal eine teure) Bienenbeute in der entsprechenden Kompaktheit gab, bauen wir sie einfach selbst

Das wichtigste Element, dass noch fehlte, war der Boden. Er passte ja genau in das innere der Beute rein, allerdings hat es sich herausgestellt, dass die Bienenbeute dann ein paar Millimeter zu flach wäre für Standardrähmchen. Außerdem könnte man den Boden nicht einzeln inspizieren oder säubern, wenn er fest mit dem Rest der Beute verbunden wäre. Also haben wir ihn nicht einfach festgenagelt sondern einen Rahmen genau wie am Deckel gemacht, mit einer Ausnahme: es gibt ein Flugloch.

Hier sieht man die Aussparung im Rahmen, die als Flugloch dienen wird. 



Nachdem dann alles soweit zusammen genagelt war, kam die Holzlasur zum Einsatz.
Von außen ist mit Lasur gestrichen - der Innenraum ist weitestgehend unbehandelt ;)
Natürlich haben wir keinen Pinsel gefunden, jedenfalls keinen, der auch nur annähernd groß genug gewesen wäre. Aber wir sind ja Aquarienbesitzer und so kamen einfach zwei kleine Filterschwämmchen als Alternative zum Einsatz. Es empfiehlt sich, hierbei Gummihandschuhe zu tragen.
Der große Unsinn war übrigens äußerst eifrig dabei.

Damit unsere Bienenkiste nicht direkt auf der Erde steht, sondern leicht erhöht, haben wir noch ein kleines Gestell gebaut.
Bienenbeuten-Erhöhungs-Gestell.
 Die "Tischbeine" sind oben einfach 45° angeschrägt. Dafür haben ich mir von einem Freund eine Stichsäge geborgt, mit der das ganz gut ging. Mit der Handsäge hätte ich vielleicht eine andere Alternative gesucht...
Die "Tischplatte" passt in einen Rahmen an der Unterseite des Bodens der Bienenbeute, sodass sie nicht herunter rutschen kann. Zusätzlich wird das zusammengesteckte Gesamtkonstrukt aber noch von einem Spanngurt fixiert werden.

Ohne Deckel, aber mit Rähmchen.
 Achja, die Rähmchen. Frau Shark hatte heute noch zu gesägt und ich habe dann unter den wachsamen Augen des kleinen Unsinns gehämmert.
Zwischenzeitlich hatte ich ja daran gedacht, nur einen Wabenanfang an der Oberseite der Rähmchen zu befestigen. Nun haben wir uns aber doch dazu entschlossen ganze Mittelwände ein zu ziehen. Normalerweise sind Rähmchen ja mit Drähten bespannt, welche heiß gemacht werden und an denen man die Wachsmittelwände "festlöten" (Imker wären offenbar gern Elektroniker...) kann. Die einfachen Rähmchen, die wir gebaut haben, besitzen selbstverständlich weder Drähte, noch hätten wir gewusst, wie wir die heiß bekommen. Also haben wir versucht, die Wachsplatten direkt am Holz fest zu kriegen. Das kam mir im Kopf noch so einfach vor... Hoffentlich sind unsere Bienen ein wenig gnädig mit dem Interieur.
Hier die komplette Selbstbaubeute.
Endlich ist es geschafft. Wir überlegen einzig noch, die Füße im unteren Bereich zu lackieren, um sie haltbarer zu machen, aber ansonsten ist alles fertig.
Ein Platz für die Bienen wurde inzwischen auch gefunden. Es ist zwar nicht genau der, den Frau Shark gefunden hat, aber er ist ganz in der Nähe. Und es wurde noch ein wenig guerilla gardening betrieben...
Witziger Weise ist es fast dort, wo wir letztes Jahr einen anderen Imker bei der Arbeit gesehen haben, woraufhin Frau Shark die Idee zur Bienenhaltung hatte. Ich denke, dass der Platz ziemlich perfekt ist.

In den nächsten Wochen werden die Bienen kommen, und dann wird sich zeigen wie alles funktioniert.
Auch wenn die Beute keinen Platz für ein großes Wirtschaftsvolk bietet und auch nicht super chic aussieht, so bin ich doch stolz darauf, dass wir es von der Idee bis zur Phase der Umsetzung geschafft haben. Und das ohne größere Probleme.
Ich hoffte ja, dass ein Eigenbau den Einstieg in die Imkerei sehr billig gestalten würde, aber ich denke, ich kann schon sagen, dass das so nicht stimmt. Für Dinge wie Rähmchen und so weiter braucht man eben doch so einige Latten und wir haben insgesamt bestimmt so um die 40 Euro für Holz ausgegeben. Dazu kommt das Bienenvolk für 75 Euro. Und ein paar Dinge an Zubehör, wie z.B. Arbeitshandschuhe, Feger oder auch Fliegengitter für einen selbstgebauten Imkerhut. Zusammen wohl auch 20Euro.
Nicht zu vergessen der Smoker. Das ist eine Art Rauchpumpe, die man zur Beruhigung der Bienen braucht. Den hätte ich wohl lieber selbst gebaut, jetzt wo ich weiß, wie simpel das ist. Stattdessen habe ich ihn für 25 Euro aus der elektronischen Bucht gezogen. Überschlagen steigen wir also für 160Euro ein, und wissen nicht, ob es was wird. Naja.

Aber jetzt wieder mehr Optimismus. Es bleibt dabei - eine kleine Bienenbeute kann man durchaus alleine bauen. Wir freuen uns auf den ersten Honig! Und ich bringe die Kiste wieder zum Creadienstag!

Achtet auf die Haie!

Dienstag, 25. März 2014

Mein erstes Mal.. Guerilla Gardening

Der kleinere Unsinn und ich spielen seit Wochen Ping Pong mit einer recht schweren Erkältung,  daher kann ich hier im Moment so wenig machen. Entweder ich pflege sie oder mich. Nun ja.
Aber heute hatten wir einen geheimen Auftrag von Herrn Shark. Die Bienen kommen ja bald und wir sind immer noch auf der Suche nach dem perfekten Standort für die Beute.
Herr Shark und ich haben uns im Vorfeld überlegt, dass wir am zukünftigen Standort ein paar Blumensamen verstreuen wollen um den Bienen so etwas unter die Flügel greifen zu können. Er hatte schon vor Wochen eine Samensammlung käuflich erworben, die nur darauf wartete zerstreut zu werden. Und heute war es nun so weit. Ich habe zum ersten Mal Guerilla Gardening betrieben. Und der kleine Unsinn auch.
Dabei haben wir die dollsten Abenteuer erlebt, wir haben Ponys gesehen, wurden vom Wind fast weg geweht, das Samenglas wollte reißaus nehmen und das Größte war: Auge in Auge mit echten - wilden - Rehen. Beide Parteien waren völlig starr vor Schreck. Uns haben höchstens 7m getrennt.  Und wir haben es überlebt. :D Leider gibt es von diesem Ereignis kein Foto. Aber das war wirklich was.
Ob wir allerdings nun den perfekten Standort gefunden haben, weiß ich nicht. Aber wir haben Blumen gesät.

In diesem Sinne, achtet auf die Haie!

Sonntag, 2. März 2014

Survival Unterschlupf - was für ein Spaß!

Zunächst einmal: wir haben ein Problem mit unserem Internet und deshalb ist das Posten gerade nicht ganz so einfach. Aber Handy-Internet macht ja so einiges möglich...

Jetzt zum Inhalt: Wer kennt sie nicht, diese Survival-Sendungen, wo jemand "ganz vorsichtig" durch den Wald rennt und - nachdem er auf einen Berg und wieder runter geklettert ist - einen Unterschlupf baut. Nun, ich liebe diese Sendungen. Tatsächlich habe ich dieses Wochenende mit dem großen Unsinn hauptsächlich im Wald verbracht. Und wir haben uns einen Unterschlupf gebaut. Ich wollte das schon lange einmal ausprobieren und war ziemlich gespannt. Aber der große Unsinn war geradezu euphorisch!
Hier mal ein paar Bilder vom Prozess:
Hier ist das Gerippe im Aufbau. Aber noch ist kein Richtfest ;)


Hinten haben wir schon mit dem Eindecken begonnen.


Und weiter eingedeckt.
 Man darf ja nicht einfach überall Feuer machen. Um es trotzdem ein wenig wärmer und netter zu haben haben wir ein Alkoholfeuer angezündet.

Es geht nichts über frisches Popkorn in einem frischen Unterschlupf.


Obwohl - noch besser sind frische Würstchen ;)


Am zweiten Tag haben wir weiter gebaut. Mit einem Vordach.


Fertiges Werk von außen.
Ja, am Ende haben wir die ganze Konstruktion noch mit Ästen bedeckt. Einerseits um das Wegwehen vom Dach zu verhindern. Andererseits um die Silhouette aufzulösen. Beides hat ganz gut geklappt. Ich denke, wer nicht direkt an dem Unterschlupf vorbei geht, findet ihn nicht so leicht.


So das war es erstmal. Mein Fazit: Ein Wochenende im Wald kann ein richtiges Abenteuer sein. Besonders für kleine Jungs. Tee, Popcorn und Würstchen machen es in einem selbstgebauten Unterschlupf gemütlich. Und wärmer als draußen ist es auch.

Achtet auf die Haie!

Dienstag, 18. Februar 2014

Die selbstgemachte Mini-Bienen-Beute

So, ich hatte ja schon vom neuen Projekt geschrieben, der Bienenhaltung. Der Frühling kommt langsam um die Ecke und wir machen uns an die Vorbereitungen. Und weil das Bienen-Beuten-bauen so eine kreative Sache ist ;) schiebe ich das zum creadienstag.
Das Holz wurde ja wie berichtet teilweise schon im Baumarkt gesägt. Die restlichen Schnitte habe ich dann unter den wachsamen Blicken des kleinen und großen Unsinns mit dem Fuchsschwanz erledigt.

Geschnittenes Holz.
Zur Probe habe ich es mal zusammengestellt.
 
Vorne offen.

Der Deckel und der Boden sind gleichgroß. Damit der Deckel nicht in die Kiste fällt muss es einen Rahmen geben.
Und ganz zusammengestellt.
Die beiden Leisten, die oben auf dem Deckel liegen sollen dann später Teil des Rahmens werden. Aber es ist ja noch nicht zusammengebaut und daher hält es so noch nicht. Damit der Deckel dann nicht runter rutscht nagele ich einfach passende Stopper an die Unterseite.

An der Innenseite werden links und rechts noch Leisten eingesetzt, sodass die Rähmchen, in denen dann die Waben angelegt werden, eingehangen werden können.

Die Bienenkiste ist genau so groß, dass acht dieser Rähmchen im "Deutschen Normalmaß" (DNM) im so genannten Warmbau reinpassen. Das bedeutet, dass die Waben quer zum Einflugloch angeordnet sind. Beim Kaltbau hingegen werden die Waben längs angeordnet.
In normalen Beuten sind pro Zarge, das ist in der Sprache der Imker eine Etage der Bienenbeute, elf dieser Rähmchen. Ich bleibe mit acht also etwas kleiner, aber ich denke, dass das OK ist. Es gibt auch fertige Minibeuten, die noch kleiner sind als meine.
Ich freue mich schon auf das Zusammennageln.
Danach geht es noch darum ein paar Rähmchen zu bauen. Insgesamt läuft das Bienen-Beuten-Selbstbauen ziemlich gut.

Außerdem habe ich gestern meinen Plan des "guerilla imkerns" ein wenig relativiert. Ich habe nämlich den örtlichen Imkerverein kontaktiert und mal gefragt, wie das Imkerwerden normalerweise so von statten geht.
Mal sehen, was die antworten.


So, das war es auch wieder. Viele Grüße und achtet auf die Haie!

Mittwoch, 12. Februar 2014

Es gibt ein neues Projekt!

Ja, tatsächlich, noch ein zweiter Post heute Abend.
Und zwar haben Frau Shark und ich ein neues Projekt im Auge. Verglichen mit Nähen und Aquaponik ist es allerdings viel, viiieeell gefährlicher und wilder.
Es macht z.B. immer "bssssss". Die Rede ist von Bienen. Tatsächlich wollen wir uns ein Bienenvolk anschaffen.
Die Idee kam von Frau Shark und ich weiß gar nicht mehr so genau wann und warum. Es ist schon ein paar Monate her. Seitdem habe ich mich allerdings etwas mit dem Thema beschäftigt und bin auf etliche interessante Dinge und auch Kuriositäten gestoßen. Wirklich inspirierend war für mich dieser Bericht, indem die Bienenhaltung in einem Blumentopf beschrieben wird. Der Sinn ist hier hauptsächlich eine "Ersatzkönigin" zu haben und die Abläufe in so einem Bienenvolk beobachten zu können. Der Blumentopf steht auf dem Balkon und es gibt offenbar keine Probleme mit Stichen.
Überhaupt war es für mich sehr bemerkenswert, dass es in der Nähe von Bienenstöcken grundsätzlich keine Probleme mit Stichen zu geben scheint.
Trotzdem möchte ich von einer Haltung auf dem Balkon absehen. In erster Linie wegen des kleinen und des großen Unsinns, andererseits aber auch wegen unserer Nachbarn. Aber wo sollen die Bienen wohnen?!
Vorankündigung: Jetzt wird es ganz verrückt. Wer kennt "guerilla gardening"? So schwebt mir das vor, nur mit Bienen...
Ich möchte die Bienen also an einem quasi öffentlichen Ort aufstellen. Wichtig ist natürlich, dass es wenig bis fast keinen Publikumsverkehr gibt. Allerdings sind normale Bienenstöcke ja auch draußen... Eine endgültige Standortwahl ist noch nicht gefallen.

Gut, nun ist die Haltung im Blumentopf wie im obigen Beispiel aber doch ein wenig zu eng. Also muss entweder ein deutlich größerer Blumentopf her, oder eine andere Bienenbeute (so heißt das Bienendomizil).

Nun habe ich gelernt, dass in normale Bienenbeuten Rähmchen (ja, der Imker spricht gern in der Verniedlichung) eingehangen werden. Wie Kassetten. Und in diesen Kassetten befinden sich die Bienewaben.
Selbstverständlich gibt es davon ganz verschiedene Standardmaße.

Bienenvölker kann man kaufen, z.B. im Internet. Dabei gibt es einiges zu beachten, z.B. sollte man auf Importe verzichten, da sie Parasiten und Krankheiten einschleppen können. Andererseits sind Kunstschwärme ungünstig. Darauf gehe ich vielleicht ein anderes Mal ein. Ich habe jedenfalls eine Bienenbezugsquelle ausgemacht und die Bienen werden mit vier Rähmchen geliefert.

Und hier beginnt das Problem. Die vier Rähmchen bekomme ich aufgrund der Größe natürlich nicht in einen Blumentopf. Diese Varianten fällt also schonmal aus. Bleibt die Bienenbeute.

Selbstverständlich kann man die kaufen. Aus Holz oder Styropor bestehen sie und sind super erweiterbar. Für den Profiimker. Nebenbei gesagt sind sie auch nicht ganz billig. Deshalb und weil ich gerne eine wirklich kleine Beute haben wollte, wie es sie zumindest mit "unserem" Rähmchenmaß nicht zu geben scheint, bauen wir sie selbst.

Der Plan ist bislang nur im Kopf, aber Holz haben wir schon gekauft. Im Baumarkt für insgesamt knapp 20 Euro.
Ursprünglich waren es drei Bretter mit 80*40*2cm und eine lange, dünne Leiste mit 3*1*240cm. Die Fertige Beute soll etwa 30*30*40cm messen. Mal sehen, wann wir dazu kommen, die Beute zu bauen.

Soweit erstmal diese Ankündigung.

Viele Grüße und achtet auf die Haie!

Montag, 10. Februar 2014

Noro

Der Norovirus. Ein treuer, immer wiederkehrender Weggefährte unserer kleinen Familie. Es ist zum ko**en. Wir bloggen also ein anderes mal. Bis dahin waschen wir Wäsche und hoffen, das alles drinnen bleibt.

In diesem Sinne, achtet auf die Haie.

Sonntag, 2. Februar 2014

Gemeinschaftwerk, das 1.

Es ist Wochenende. Der größere Unsinn ist wieder da und das Wetter ist nach wie vor nicht einladend. Also mussten wir wieder drinnen was unternehmen. Unser "Drinnen-Unternehmungskatalog" ist nach wie vor nicht besonders groß. Aber es stand noch etwas aus. Der große Unsinn und ich wollten gerne zusammen etwas nähen.Wir hatten das schon mal zusammen gemacht und es hatte auch sehr gut geklappt, also wurde es mal wieder Zeit. Er hat das Pedal bedient und beim zuschneiden geholfen. Und natürlich den Stoff ausgesucht. Die Farben sind nicht ganz optimal zusammengestellt, aber passen doch auch irgendwie zusammen. Aber am Besten ist, ihr macht euch ein eigenes Bild:
Der Schnitt ist auch der Ottobre 3/2013, Schnitt 23, Größe 128.
Nur drinnen waren wir natürlich auch nicht. Wir waren am Hafen und haben Möwen beobachtet und Bodden Modder gegessen. Genau. Bodden Modder. Das ist die wirklich schmackhafte neue Eiskreation einer kleinen Eisdiele hier im Ort. Sehr zu empfehlen.

In diesem Sinne. Achtet auf die Haie.

Donnerstag, 23. Januar 2014

Schneepause

Hier hat's geschneit! Endlich! Das heißt, all unsere kleinen Projekte werden erstmal auf Eis gelegt, weil wir Schlittenfahren müssen. UNBEDINGT! Natürlich sind wir abends/nachts immer noch zu Hause und sind auch irgendwie fleißig, aber wenn der erste Schnee gefallen ist, dann ist die Gelegenheit doch besonders günstig, sich am Abend schön einzukuscheln, einen netten Kakao oder Glühwein zu trinken und einfach zu schnattern. So wird es hier bei uns jedenfalls gemacht.
Aber zum fleißig sein: Die Aquaponikanlage in der Küche nimmt langsam wieder Form an, aber das wird Herr Shark noch ausführlich erzählen.
Das Marthaschnittmuster ist komplett ausgedruckt und zusammengeklebt (Bäh! Basteln!). Der Stoff ist gewaschen und hängt auf der Leine. Und heute Abend will ich mit dem Zuschneiden beginnen.

Und ich bin heute am Salzwasser zusammen mischen. Aufgrund einer Verknüpfung seltsamer Zufälle sind wir zu einem neuen Aquarium gekommen. Da wir das nicht ungenutzt rumstehen lassen wollen, haben wir beschlossen, wir wagen uns mal wieder an ein Salzwasserbecken. Nun ja, und nun mische ich fleißig Salz und Wasser zusammen.
Ach, und der Tropfstein macht komische Sachen. Zwischenzeitlich sah er richtig nach Tropfstein aus, aber jetzt hat er sich wieder komplett aufgelöst und nur noch die oberen Schnurteile sind etwas "betropft". Seltsam, seltsam. Wir werden das weiter beobachten.

In diesem Sinne.  Achtet auf die Haie!


Samstag, 11. Januar 2014

DingelDingelDingel!

Es ist aber auch zum verrückt werden. Heute kam das Stoffpaket an, mit dem ich die "Kaninchen"-Ärmel noch retten wollte. Der Stoff ist hellblau. Hellblau! HELLBLAU! An und für sich sieht er ganz gut aus, aber trotzdem ist es nicht der Stoff, den ich bestellt hatte. Hach. Ich behalt ihn trotzdem, irgendwas lässt sich schon daraus zaubern.
Und auf der Suche nach dem richtigen Stoff bin ich heute hierüber gestolpert: Tante Ema. Wir hier sind wirklich große Freunde von Erdbeerinchen Erdbeerfee (auch wenn der kleine Unsinn noch zu klein dafür ist und der große Unsinn dann doch nicht so ganz damit warm wird,.. Aber manchmal sind wir Eltern auch schlimme Diktatoren, die einfach bestimmen, dass jetzt Erdbeerinchen-Zeit ist ;) ). Jedenfalls, dieser Stoff schreit förmlich nach einer Erdbeerinchen-Interpretation. Aber das erst zum Sommer.

Hier und heute wird übrigens nicht mehr genäht, den Stuhlbezug möchte ich Montag oder Dienstag dann doch allein fertig machen und falls die Stoffsuche nun wirklich ohne Erfolg bleibt, wird es eben ein Kurzarmkleid. So. Beschlossen. Morgen steht ein anderes Abenteuer bevor. Wir fahren zu meinen Eltern, das wird lustig.

Und Herr Shark bastelt und raschelt und rumpelt gerade in der Küche. Er tauscht das Pflanzbecken aus. Ich trauere dem großen ja schon etwas hinter her, aber manchmal siegt eben doch die Vernunft.

Daher gehe ich jetzt auch ins Bett. Der Wecker klingelt morgen mehr oder minder mitten in der Nacht, da will ich nicht völlig komatös sein.

Ach, aber eins noch: Am Tropfstein tut sich was. Bisher sind minimale weiße Spuren zu erkennen. Und am Waldbaum waren wir auch noch mal schauen, die Äpfel wurden nun restlos aufgegessen, die Orangen je nach Position auch und die Kartoffeln wurden nach wie vor nicht mal angerührt. Huch, das waren sogar zwei Informationen. Umso besser.
In diesem Sinne. Achtet auf die Haie.

Freitag, 10. Januar 2014

Kunterbunter Mischmaschpost

Hier ist irgendwie nichts los, wir kommen zu nichts. Aber irgendwie ist auch eine Menge los, heute hat mir die Postfrau endlich mein ersehntes Stoff-Paket gebracht. Drinnen war grüner Sweat, buntes Jersey und Gruselbaumwollstoff. Leider kam alles etwas spät an, dazu entsprechen die Farben nicht so ganz meinen Vorstellungen, naja. (Deswegen bestell ich Stoff nicht so gern im Internet, irgendwie hauen dann die Farben immer nicht so hin..)
Und es gibt Neuigkeiten vom Fischtank. Eines der beiden Nester hat sich aufgelöst. Leider war es das, auf welches wir größere Hoffnung gelegt hatten. Nun ja. Der Tropfstein tropft nach wie vor und ist auch immer noch kein Stein geworden.
Die kleine Pflanzkiste im Aquaponiksystem steht auch noch nicht, da Herr Shark spontan länger ernsthaft arbeiten musste,... manchmal laufen die Dinge einfach nicht wie man es plant.

Aber: wir sind ja Freunde der phantasievollen Unterhaltung. Und so lebt seit gestern Abend der Riesenfisch "Erwin" in unserer ganz eigenen Märchenwelt und ich bin seitdem fleißig am tippen. Erwin rettet nämlich den kleinen Jungen aus dem Wald und zeigt ihm später eine geheimnisvolle Unterwasserhöhle. Ja und der große Unsinn hat gefragt, ob wir die Geschichte nicht richtig aufschreiben können. Also tippe ich derzeit nicht am Blog, sondern an Erwin.Vielleicht veröffentliche ich hier ja einen kleinen Teil, mal schauen.

So, ich werde jetzt an "Erwin" weiter tippen. Und warte auf Herrn Sharks Heimkehr, der holt nämlich gerade Burger. :D

In diesem Sinne. Achtet auf die Haie.

Mittwoch, 8. Januar 2014

Neue Box, neues Glück

Ich war also tatsächlich noch im Baumarkt. Ihr habt vielleicht gelesen, dass der kleinere Unsinn heute einen UMfall hatte, aber während Frau Shark das Abendbrot gejagt hat, war ich mit dem größeren Unsinn eine neue Box kaufen.
Heute Abend habe ich dann wieder ein Loch für den Abfluss reingeschnitten und ein Rohrstück mit Silikon eingeklebt. Dieses Mal hat es viel besser geklappt. Bei der alten Box gab es nämlich einen Riss im Plastik, und dann ist es gesplittert, sodass das Loch unförmig und um einiges größer als das Rohr war. Heute lief alles super und ich bin guter Dinge, morgen endlich die Umstellung auf das kleinere Pflanzbecken machen zu können. Trotzdem war es ein ziemlicher Aufwand, ich habe nämlich keine von diesen "Silikonpistolen". Habt ihr mal versucht, Kartuschen ohne solch ein Gerät zu leeren? Aha, und das mit gutem Grund.

Und dann gibt es noch Neuigkeiten aus dem Fischtank: Die Barsche haben zwei Gelege an die Wände geklebt. Allerdings ist meine Hoffnung auf Fischnachwuchs eher gering, denn wir haben schon früher Eier gesehen, die sich aber bislang nie entwickelt haben...


Außerdem habe ich heute Abend nach dem Tropfstein geschaut, aber es ist noch nichts passiert:
Tropfsteinexperiment nach 1 Tag

 Es tropft zwar, aber ohne Stein.

Viele Grüße und achtet auf die Haie!

Dienstag, 7. Januar 2014

(K)ein aquaponisches KLEINod.

Tja, der Titel sagt es ja schon. Heute hat es wieder nicht mit der Verkleinerung der Anlage geklappt. Trotzdem kläre ich jetzt erstmal das "Warum überhaupt?". Der Grund ist schlicht und unspektakulär: Unsere Küche ist einfach zu klein. Irgendwie fehlt uns der Platz, den das Pflanzbecken einnimmt und daher soll es wenigstens etwas verkleinert werden. Für die Küchenlandwirtschaft ist das auch kein großer Verlust, da der endgültige Erfolg bei der Gurkenzucht doch ausgeblieben ist. Manchmal habe ich das ernste Gefühl, ein wirklich schlechter Gärtner zu sein. Im Moment ist das Pflanzbecken sogar brach, es ist also eine gute Gelegenheit.
Heute ergab sich allerdings das Problem, dass der Behälter, den ich stattdessen benutzen wollte, im Bereich des Abflusses undicht ist. Ich denke aufgrund der Verklebung und eines Risses im Kunststoff nicht, dass ich das Leck abgedichtet bekomme. Gut, dass ich es vorher getestet habe. Wir hatten schonmal eine Überschwemmung mit Auswirkung auf die unter uns Wohnenden.
Vielleicht habe ich ja morgen in der Mittagspause Zeit, um in den nahe, Baumarkt zu gehen und mal nach Boxen zu schauen. Dort machen sie gerade Ausverkauf und ich hoffe auf ein Schnäppchen.

------> Jetzt folgt eine längliche Kostenaufstellung für ein einfaches System. Etwas für Enthusiasten. Wenn es nicht interessiert - einfach runter scrollen! ;)

Wo wir schon beim Thema Schnäppchen und Geld sind: Aquaponik ist ein Hobby, dass nicht allzu viel kosten muss. Ich finde das schon wichtig. Einerseits ist es dem Partner natürlich um Welten leichter zu vermitteln, dass man jetzt selbst in der Küche Fische züchten möchte, wenn es nicht ganz so viel kostet. Andererseits finde ich auch gerade das "mit-wenig-viel-Erreichen" einen besonderen Reiz hat. Für mich persönlich ist das auch ein Teil von Aquaponik - wenn ich sehr viel Geld ausgeben muss, wird es in Hinblick auf die Fisch- und Gemüsepreise im Supermarkt einfach zu absurd, das selbst zu machen. Sicher gibt es noch die Biofraktion. Man will schließlich wissen, was da im eigenen Essen drin ist. Klar. Aber ehrlich gesagt macht das die Sache doch auch nicht besser. Und außerdem ernährt sich wahrscheinlich so ziemlich genau niemand ausschließlich von Produkten aus eigenem Anbau...
Aber wieviel Geld hat es denn nun gekostet? Der Fischtank in der Küche hat 12Euro gekostet, wobei ich allerdings sagen muss, dass es der zweite ist. Zunächst hatte ich einen etwas kleineren für 6Euro aus dem Angebot, welcher dann aber als Fischbecken in unserer zweiten Anlage auf dem Balkon weiter genutzt wurde. Das Pflanzbecken in der Küche kam auch 6 Euro. Auf dem Balkon tut es ein Pflanzkasten vom Sperrmüll. Die Aquarienpumpe sowie -heizung hatte ich noch rumliegen. Dazu kam noch eine Luftpumpe für etwa 15Euro und nochmal Schlauch für insgesamt so 5Euro. In der Küche habe ich hauptsächlich Seramis als Substrat, was mit etwa 22Euro ziemlich zu Buche schlug, aber auf dem Balkon benutze ich Kies für knapp 3 Euro, der für die Pflanzen sogar besser zu funktionieren scheint. Achja, die Balkonpumpe. Das ist die günstigste Solar-Springbrunnenpumpe, die ich im Netz finden konnte. Ein wahres Qualitätsprodukt, aber sie tut was sie soll. Ich glaube sie kam so etwa 7Euro, wenn ich nicht irre.
Demnach hat die Küchenanlage zusammen etwa 60Euro gekostet. Dabei muss man allerdings sagen, dass ich ja Pumpe und Heizung noch hatte. Nicht eben umsonst, aber auch noch nicht zu teuer.
Die Balkonanlage war dagegen so richtig billig: 16Euro. Super.

Der Fischbesatz ist da natürlich noch nicht drin, aber meiner Erfahrung nach kosten geeignete Jungfische etwa 3 Euro jeweils. Für Anlagen ohne Heizung, wie meine auf dem Balkon, bieten sich speziell Karpfen und andere Kaltwasserfische an. Ich hatte Spiegelkarpfen aus dem Tierladen für 2,60Euro gekauft. Demnach ist es möglich, schon für etwa 25 Euro eine kleine Sommeranlage mit ein paar Fischen und wahrscheinlich auch schon Saatgut zu bauen. Toll, die meisten anderen Hobbys sind weniger nützlich und deutlich preisintensiver.

------> Jetzt gehts weiter im Text; der Kostenteil ist für dieses Post vorbei.

Also, wo war ich?! Achja, das kleinere Gefäß. Ich berichte morgen.

Heute kommt noch etwas, was auch in den "Schlechtwetter-Aktivitäten"-Katalog kommen könnte:
das Tropfsteinexperiment.
Wir hatten es schonmal gemacht, da wurde es aber nur so einiger Maßen etwas. Hoffentlich klappt es diesmal besser. Aber was ist es denn nun?
Man nehme zwei leere Flaschen, heißes Wasser, etwas Küchennatron und einen dicken Wollfaden. Das Natron löst man im Wasser und füllt es in die Flaschen, zwischen denen man im Anschluss mit dem Wollfaden eine durchhängende Brücke "spannt". Fertig, nun heißt es ein paar Tage abwarten.
So sieht es aus, wenn es fertig aufgebaut ist:
Tropfsteinexperiment nach 0 Tagen ;)
Ich hatte leider vergessen das Foto sofort zu machen, daher habe ich das nachgeholt, als ich vorhin mit Frau Shark nochmal beim großen Unsinn nach dem Rechten geschaut habe. Dort steht das Experiment nämlich. Man beachte die wunderschöne Tropfenfangschüssel. Hier wohnen Ästheten.
In den nächsten Tagen werde ich den Fortschritt dokumentieren.

So, das war es für heute erstmal.
Viele Grüße und achtet auf die Haie!

Sonntag, 5. Januar 2014

Ein Ideenkatalog für langweilige Tage muss her...

Tja, ein Tag und zwar nicht der interessanteste, den ich je gesehen habe. Kennt ihr das? Im Grunde ist das Wetter gut, die Kinder sind eigentlich auch gut drauf, und selbst ihr selbst habt Lust irgendwas zu machen, aber irgendwie kommt nichts ins Rollen. Das war heute.
Schließlich haben wir uns dazu durchgerungen, in den Wald zu fahren und nach dem "Waldbaum" zu schauen. Der Waldbaum ist im Grunde eher ein Gebüsch, was im Wald ja nun nichts Besonderes ist. Aber dieses Gebüsch haben wir am Weihnachtstag mit allerlei Leckereien für die lieben Waldbewohner geschmückt. Fertig geschmückt sah der Waldbaum dann so aus:


Geschmückt wurde mit Äpfeln, Orangen, Möhren, Meisenknödeln, Schmalzkringeln und Erdnussstangen, sowie einigen Zwiebeln und Kartoffeln. Wobei letztere gar nicht gut ankamen.
Heute waren wir dann froh zu sehen, dass sich über den Rest allerdings einige gefreut haben dürften, allen voran die Vögel.

Zurück zu Hause gab es dann ein Problem: der Nachmittag musste auch noch überwunden werden. Erstmal gab es eine Mittagsschlaf für den kleineren und ein wenig Jim Knopf für den größeren Unsinn. Eigentlich wollte ich in dieser Zeit gerne bei der Stunde der Wintervögel vom Nabu mitmachen, aber es hat sich doch tatsächlich nicht ein einziger Vogel blicken lassen. Sehr untypisch. Vielleicht hatten sie heute auch einen ruhigen Tag. Ich werde es wohl morgen nochmal versuchen und so konnte ich wenigstens auch sehen, wie Jim und Lukas Frau Mahlzahn besiegen.
Es folgte eine kurze Phase der Lethargie. Dann haben wir: ......'Ne Bude gebaut!!!
Ich weiß gar nicht, ob es mir nicht am Ende mehr Spaß gemacht hat, als dem vereinten Unsinn, aber naja. Der Abend schloss mit den letzten beiden Silvesterraketen, die wir (hihi) einfach mitten im Jahr abgefackelt haben.

Für solche Tage sollte man sich einen kleinen Ideenkatalog zusammenstellen. Ich bin da für Ideen offen ;)
Dabei hat man natürlich gerade mit Kindern verschiedenen Alters das Problem, dass es unter Umständen nicht allen gefällt. Bespielsweise schmeckt Salzteig Kleinstkindern offenbar besser als anderen Menschen.

So, Post vorbei. Vielleicht findet ihr ja auch noch eine Gelegenheit bei der Stunde der Wintervögel mit zu zählen?
Viele Grüße und achtet auf die Haie!