Donnerstag, 5. Juni 2014

Ahoi Junge!

Der größere Unsinn und ich nähen ja ab und zu zusammen und nun, da der Sommer naht, braucht er ein paar neue T-Shirts.

Kurzum: Tadaa! Nach einem wirklich langen Kampf mit dem Kragen, der darin endete, dass das Shirt nun eine Kapuze hat, ist es fertig. Der große Unsinn muss nur noch entscheiden, ob wir den Aufnäher wirklich anbringen wollen oder lieber nicht, aber das geht im Zweifel ja schnell.

Der Schnitt ist auch der Ottobre 3/2013, Schnittnr. 23 in Größe 128. Die Kapuze ist vom Martha-Schnitt gemoppst und rangeschustert. Das Emblem an der Brust ist bisher nur mit einer Nadel befästigt, da der große Unsinn diese Woche noch bei seiner Mutter ist und erst am Wochenende seine Meinung kund geben kann.

Und: Es gab noch eine kleine Beanie nach Mamahoch2, leider hab ich beim Zuschneiden geträumt und des Stoff recht kurz zugeschnitten, sodass es wohl gar keine richtige Beanie, sondern vielmehr ein enganliegender Deckel geworden ist, aber auch das wissen wir erst am Wochenende gewiss.
Kleine Piraten-Beanie




Na mal schauen, was für die anderen kleinen Männer so bisher entstand: Made for Boys.

Achtet auf die Haie!

Fledermaus-Rums

Jaja, zwischen all dem Summen und Bohren und Hämmern und Sägen bleibt auch noch ein wenig Zeit, die Nähmaschine rattern zu lassen (es soll ja nicht zu eintönig sein). Zumal in unserer Wohnung gerade mannigfaltige Umbauarbeiten stattfinden, sodass ich eh nicht groß das Wohnzimmer verlassen kann.
So nun also: Es ist ein Fledermausshirt geworden. Stark abgewandelt, da ich das Schnittmuster aus der Kinderottobre 1/2014 habe. Jawohl. Es hat auch Vorteile, wenn man kaum 1,65m misst. So habe ich Schnittmuster Nr. 32 - Fly away in Größe 172 abgepaust und hier und da verändert - Ärmel gekürzt, alles ein Mühchen breiter gemacht, den Kragen erweitert und unten ein sehr breites Bündchen ran - und Schwupp, fertig ist ein wirklich cooles neues Shirt. Wobei ich es gerne noch irgendwie aufpeppen würde. Ich hatte neulich irgendwo einen Blog gesehen, wo jemand etwas "geplottet" hatte, allerdings ohne Plotter. Diesen Blog muss ich noch mal finden und mir das genauer ansehen. Für Hinweise jeder Art wäre ich dankbar.
Aber seht selbst:
Stoff und Bündchen sind von Michas, aus den Überraschungstüten
Es wird vorerst kein Tragebild geben, da hier die Handwerker im Flur rumspringen und ich möchte mich nicht daneben vor den Spiegel stellen und "Selfies" machen. ;)  Ich kann aber klar sagen, es sitzt wirklich gut. Oben der Ausschnitt fällt auch so, dass frau auch mal ein wenig Schulter zeigen kann.

Hier noch ein kleiner Musiktipp - Boy hat ein ganz besonderes kleines Sommerlied gemacht, dass einem wirklich hilft bei all dem Baulärm um einen herum nur an das schöne Wetter zu denken.

So und ab damit zu Rums.

In diesem Sinne - Achtet auf die (Fledermaus-)Haie.

Mittwoch, 4. Juni 2014

Die Bienen sind da!

Hurra, Hurra! Die Bienen sind ja endlich da!
In den letzten Wochen war unheimlich viel los bei uns, so dass wir erst jetzt zum Posten kommen. Und die spannendste Nachricht vorweg: die Bienen sind da. Seit dem ersten Juni sind wir Eigentümer eines kleinen Bienenvolkes.

Wir bekamen das Volk auf sieben Rähmchen von einem Imker, der ein paar Orte weiter wohnt. Leider hat unsere Bienekiste nur Platz für acht Rähmchen, sodass wir kurzerhand einen Aufsatz bauen mussten, damit die Bienen sich besser ausbreiten können.
Das Umziehen der Bienen aus der Imkerkiste in unsere Kiste klappte ganz hervorragend und der großere Unsinn hat dabei sehr bedächtig den Smoker bedient.
Aber was schreibe ich hier wild umher. Ihr wollt wahrscheinlich Bilder sehen. Also Bitte:


Der Weg zu den Bienen

Die Bienen beziehen ihr neues Zuhause

Die Imkerbienenbeute

Unsere frischbezogene Bienenbeute

Da krabbeln die fleißigen Bienchen

Das ist es. Im Moment justieren wir noch den Aufsatz aus. Es soll ein Gitter zwischen beide Bereiche kommen, wo die Königin nicht durchkommt, die Arbeiterinnen aber schon, sodass der untere Bereich zum Brühten ist und im oberen Teil der Honig gesammelt werden kann.

Das soll es erstmal gewesen sein.

In diesem Sinne, achtet auf die Haie.

Dienstag, 15. April 2014

Trotzkopf-Kleidchen

Ich habe heute endlich mal wieder genäht.
Ein Trotzkopf-Kleidchen nach Schnabelina. Ich finde den Trotzkopf so als Pullover - gerade für die Kleinsten - ja wirklich süß, aber für unseren kleinen Unsinn hier sollte es ein Kleidchen werden. Vor allem, weil sie ja schon nicht mehr soo klein ist und sich so gerne um die eigene Achse dreht. ;)
Aber seht selbst:

Leider konnte ich nur auf dem Balkon ein Bild machen, wo die Farben einigermaßen gut eingefangen wurden, daher entschuldigt bitte die Unordnung im Hintergrund (links in den Kieseln wächst übrigens bald Spinat und Mangold in der "Balkoponik-Anlage").

Ansicht von Hinten
 Ich habe Größe 86 genäht und den Rockteil frei verlängert und breiter gemacht und den Rücken geteilt. Alles in Allem sieht es noch etwas groß aus, aber mal schauen was nachher die Anprobe sagt.

 
Detailansicht
Ich kann dieses Freebook wirklich wärmstens empfehlen und vermute, dass hier noch mehr Trotzkopfkleidchen entstehen werden. Der Vogelstoff ist übrigens "Birdy" von Lillestoff und den grünen Stoff hab ich hier beim örtlichen Stoffdealer erstanden.
Und weil es so schön ist, verlinke ich das Kleidchen bei den Meitlisachen und in der Werkschau von Schnabelina.

In diesem Sinne, achtet auf die Haie.

Survivalschmuck für den Herren

Oder wie ich versuchte mit dem Küchenmesser zu schnitzen.

Herr Shark trägt gerne Hemden. Vor einiger Zeit hatte ich ihm mal ein Paar Manschettenknöpfe geschenkt. Diese kamen sehr gut bei ihm an, sodass er den Wunsch äußerte, dass es ja nicht schlecht wäre mehr als ein Paar zu haben. Und sind wir mal ehrlich, ich besitze mehr als 50 Paar Ohrringe, ich kann diesen Wunsch verstehen.
Also gut, aber wie sollen sie aussehen? Die Idee war schnell gefasst, sie sollen Nutzen und Eleganz verbinden: Kleine Kompanden sollen drauf.
Nun gut, also habe ich entsprechende Materialien aus dem Internet bestellt und habe mich heute hingesetzt, um "Survival-Manschettenknöpfe" zu basteln.
Als Basis dienten mir Manschettenknöpfe von hier. Ich habe zwei verschiedene Größen bestellt, einmal 14, einmal 16mm im Durchmesser. Vorab war aber schon klar, dass es die 14er werden, da die Kompanden eben diesen Durchmesser am Boden haben. Ja. Pustekuchen. Ich wollte also den ersten Kompass in die Fassung stecken - ohne Kleber, nur zu Probe - und er passte einfach nicht. Dann dachte ich "gut, probiere mal den 16mm-Stecker." Und hier ein Bild



Ganz offensichtlich war dieser zu Groß. Hach. Also gut, dann wird eben geschnitzt. Und ich habe völlig unterschätzt, wie hartnäckig doch so ein bisschen Plastik sein kann. Jedenfalls kam in am Ende nur mit dem guten Küchenmesser irgendwie voran:

Einige schwarze Plastikkrümel später passte der Kompass nun endlich in die Fassung.

Also hab ich ihn festgeklebt und wollte mich an den zweiten Knopf wagen. Hier das Ergebnis:

Toll. Kaputt. Und es riecht nach Lösungsmittel Hrmpf. Und ich kriege es natürlich nicht irgendwie wieder zusammengebaut. Doppelt Hrmpf.

Nun gibt es erstmal nur einen neuen Manschettenknopf. Tadaa:




Ab damit zum Creadienstag.
In diesem Sinne. Achtet auf die Haie. Denn sie wissen, wo es langgeht. ;)


Montag, 14. April 2014

Balkoponik - Abenteuer auf dem Balkon

Ein Doppelpost, zwei Themen.
Das erste nenne ich: Balkoponik. Aquaponik auf dem Balkon. Ich hatte hier ja schonmal am Rande darüber berichtet.
Unsere Haischule lebt ja in einer normalen Mietwohnung. Wenigstens haben wir einen Balkon. Er ist zwar nicht sehr groß, aber ein paar Grünpflanzen finden ja immer Platz und eine kleine Aquaponik-Anlage ist da kaum raumintensiver.

Die Balkoponik-Anlage.
 Oben wachsen ein paar Obstzwerge. So richtig grün sind sie noch nicht, aber der Johannesbeer-Busch sieht schon ganz gut aus. In der Mitte steht ein Apfel-Zwerg, der erst am Wochenende dazu kam und noch umgetopft werden muss... Zwar sind Frau Shark und ich gegen Äpfel allergisch, aber beide Unsinne essen gerne Äpfel. Außerdem war er für fünf Euro im Super-Sonder-Angebot. Da konnte ich einfach nicht anders. Naja, und dann ist alles noch ein wenig mit hängenden Teelichten (einige sind aus Babygläschen selbst gemacht - hierzu vielleicht mal ein separater Post?) und Solarleuchten aufgehübscht. Am Abend kann man hier sehr gemütlich sitzen und zwar auch schon jetzt - wenn man eine Jacke trägt.

Zurück zum Thema. Im unteren Bereich fällt das Wasserbecken auf, in dem vier Karpfen wachsen sollen. Das Wasser wird permanent durch den Pflanzkasten darüber gepumpt, in dem nur Kies ist und läuft durch das Rohr, das man links sehen kann, wieder an den Grund des Beckens. Hierfür sorgt eine Solarpumpe, die mit einem Bleiakku gepuffert ist. Da die Sonne allerdings noch nicht ausreichend scheint, wird sie mit einem kleinen Gleichstrom-Netzteil versorgt. Letztes Jahr haben wir mit der Balkon-Anlage zu spät gestartet, erst so im August, glaube ich. Daher konnten wir nicht wirklich viel ernten. Dieses Jahr ist es aber offenbar noch etwas zu früh - bei etwa 5-8 Grad Wassertemperatur die Fische sind noch in der Winterruhe.

Schlafende Fische.
Die Aquaponikanlage habe ich schon seit etwa einer Woche in Betrieb, sodass demnächst was keimen sollte. Aber heute haben wir noch ein anderes Abendteuer auf dem Balkon erlebt.
Eigentlich wollten wir ja am Nachmittag raus gehen, wenn ich den große Unsinn von der Kita geholt habe. Da der April mit seinen Wetterkapriolen heute jedoch sein Image pflegen wollte, sind wir nur auf dem Balkon gewesen. Immerhin auch an der frischen Luft.
Jedenfalls haben wir dort Marshmallows geröstet. Solche spontanen Aktionen sind ja immer etwas schwierig mit einem Holzfeuer, insbesondere auf dem Balkon, wo sich die Nachbarn über den Rauch beschweren könnten.
Daher haben wir in einer Metallschale ein Alkoholfeuer angezündet. Zum besseren Schutz der Umgebung und weil es auch etwas netter aussieht, haben wir die Metallschale in eine Tonschale gestellt.
Feuer an - Marshmallow auf einen Stock spießen - los gehts! Also in meinem Fall war der Stock nur ein Essstäbchen. Es hat aber sehr gut geklappt und reichte völlig aus.
Dem Unsinn schmeckte und gefiel es übrigens sehr. Das ist wirklich eine Sache für den Katalog für regnerische Tage.

outdoor feeling - Marshmallows auf dem Balkon
So, genug Abenteuer für einen Tag. Achtet auf die Haie!

Sonntag, 6. April 2014

Ein verstopfter Abfluss... und wie wir überlebt haben!

Heute mal ein "etwas anderer Survival-Post". Meistens denkt man bei Survival ja an Feuer machen oder daran, einen Unterschlupf zu bauen.
Ich möchte das mal ein wenig weiter fassen. Wir haben z.B. einen verstopften Abfluss in der Dusche überlebt ;)

Ende letzter Woche floss das Wasser auf einmal nicht mehr ab, wie das eben so ist. Der Hausmeister war mit seinem Pümpel völlig machtlos und die verständigten Klempner kamen einfach nicht. Mit Katzenwäsche kommt man zwar über die Runden, aber so richtig schön ist das alles nicht.

Gut das wir die eine oder andere Aquarienpumpe, Schläuche und Gaffa-Band haben ;)

Ein Abfluss-Surrogat.
Es funktioniert so halbwegs. Ganz leer bekommt man die Wann nicht, aber fast. Und desto höher das Wasser steigt, desto besser klappt es, sodass sich beim Duschen ein Pegel kurz unter Knöchelhöhe einstellt. Alles in allem also ausreichend.
Nach der Benutzung spülen wir die Pumpe nun ausführlich in frischem Wasser, damit etwaige Fische nicht zu schäumen beginnen.

Achso, natürlich interessiert uns alle noch die brennendste Frage: Ja, der Schlau endet in der Toilette. Denn dieser Abfluss ist absolut in Ordnung. Gott sei Dank.

Achtet auf die Haie!