Sonntag, 6. April 2014

Ein verstopfter Abfluss... und wie wir überlebt haben!

Heute mal ein "etwas anderer Survival-Post". Meistens denkt man bei Survival ja an Feuer machen oder daran, einen Unterschlupf zu bauen.
Ich möchte das mal ein wenig weiter fassen. Wir haben z.B. einen verstopften Abfluss in der Dusche überlebt ;)

Ende letzter Woche floss das Wasser auf einmal nicht mehr ab, wie das eben so ist. Der Hausmeister war mit seinem Pümpel völlig machtlos und die verständigten Klempner kamen einfach nicht. Mit Katzenwäsche kommt man zwar über die Runden, aber so richtig schön ist das alles nicht.

Gut das wir die eine oder andere Aquarienpumpe, Schläuche und Gaffa-Band haben ;)

Ein Abfluss-Surrogat.
Es funktioniert so halbwegs. Ganz leer bekommt man die Wann nicht, aber fast. Und desto höher das Wasser steigt, desto besser klappt es, sodass sich beim Duschen ein Pegel kurz unter Knöchelhöhe einstellt. Alles in allem also ausreichend.
Nach der Benutzung spülen wir die Pumpe nun ausführlich in frischem Wasser, damit etwaige Fische nicht zu schäumen beginnen.

Achso, natürlich interessiert uns alle noch die brennendste Frage: Ja, der Schlau endet in der Toilette. Denn dieser Abfluss ist absolut in Ordnung. Gott sei Dank.

Achtet auf die Haie!

Donnerstag, 3. April 2014

Endlich Shelly!

Man man man, was hab ich geschwitzt in letzter Zeit! Sägen, Hämmern, Bohren und zwischendurch immer mal ein paar Minuten abzwacken und nähen. Und ja, nach gut einem Monat ist es nun soweit, die Shelly ist endlich fertig. Hier der Beweis:

Größe L mit halblangen Ärmeln

Stoff: Blaubeersten "Fräulein Märta" in grün sowie dunkelgrauer Jersey


Entschuldigt die schlechten Bilder, vielleicht schaffe ich es morgen noch neue zu machen, aber jetzt fall ich erstmal ins Bett.
Und ich weiß nicht so recht, die Farbkombi gefällt mir gut, aber irgendwie ist in dem Schnitt noch der Wurm drinnen. Ich vermute fast, dass ich sie beim nächsten Mal kürzer mache. Mal schauen. Oben die Raffung haut auch nicht so ganz hin - jedoch denke ich, dass das einfach eine Übungsfrage ist (theoretisch hab ich verstanden, wie ich es machen soll, praktisch klappt es noch nicht so recht..).

Was ich übrigens auch dabei gelernt habe: Man kann auch mit einem Kleinkind auf dem Schoß die Nähmaschine fachgerecht bedienen. Die Kleine hat fleißig geholfen und in den Nähpausen auch etwas unter die Nadel geschoben (keine Sorge, die Maschine war dann immer ganz aus).
Und weil's zeitlich so gut passt, geht das zu Rums.


In diesem Sinne - achtet auf die Haie.

Dienstag, 1. April 2014

Die selbstgebaute Bienenbeute ist endlich fertig!

Die Post-Überschrift sagt es ja schon - die Bienenbeute ist endlich fertig. 
EIne kurze Zusammenfassung für Neuleser: Wir wollen Bienen halten, aber in einer kleinen Bienenbeute. Weil es in dem Maß, in dem wir die Waben mit unseren Bienen bekommen, keine erschwingliche (nicht einmal eine teure) Bienenbeute in der entsprechenden Kompaktheit gab, bauen wir sie einfach selbst. 

Das wichtigste Element, dass noch fehlte, war der Boden. Er passte ja genau in das innere der Beute rein, allerdings hat es sich herausgestellt, dass die Bienenbeute dann ein paar Millimeter zu flach wäre für Standardrähmchen. Außerdem könnte man den Boden nicht einzeln inspizieren oder säubern, wenn er fest mit dem Rest der Beute verbunden wäre. Also haben wir ihn nicht einfach festgenagelt sondern einen Rahmen genau wie am Deckel gemacht, mit einer Ausnahme: es gibt ein Flugloch.

Hier sieht man die Aussparung im Rahmen, die als Flugloch dienen wird. 



Nachdem dann alles soweit zusammen genagelt war, kam die Holzlasur zum Einsatz.
Von außen ist mit Lasur gestrichen - der Innenraum ist weitestgehend unbehandelt ;)
Natürlich haben wir keinen Pinsel gefunden, jedenfalls keinen, der auch nur annähernd groß genug gewesen wäre. Aber wir sind ja Aquarienbesitzer und so kamen einfach zwei kleine Filterschwämmchen als Alternative zum Einsatz. Es empfiehlt sich, hierbei Gummihandschuhe zu tragen.
Der große Unsinn war übrigens äußerst eifrig dabei.

Damit unsere Bienenkiste nicht direkt auf der Erde steht, sondern leicht erhöht, haben wir noch ein kleines Gestell gebaut.
Bienenbeuten-Erhöhungs-Gestell.
 Die "Tischbeine" sind oben einfach 45° angeschrägt. Dafür haben ich mir von einem Freund eine Stichsäge geborgt, mit der das ganz gut ging. Mit der Handsäge hätte ich vielleicht eine andere Alternative gesucht...
Die "Tischplatte" passt in einen Rahmen an der Unterseite des Bodens der Bienenbeute, sodass sie nicht herunter rutschen kann. Zusätzlich wird das zusammengesteckte Gesamtkonstrukt aber noch von einem Spanngurt fixiert werden.

Ohne Deckel, aber mit Rähmchen.
 Achja, die Rähmchen. Frau Shark hatte heute noch zu gesägt und ich habe dann unter den wachsamen Augen des kleinen Unsinns gehämmert.
Zwischenzeitlich hatte ich ja daran gedacht, nur einen Wabenanfang an der Oberseite der Rähmchen zu befestigen. Nun haben wir uns aber doch dazu entschlossen ganze Mittelwände ein zu ziehen. Normalerweise sind Rähmchen ja mit Drähten bespannt, welche heiß gemacht werden und an denen man die Wachsmittelwände "festlöten" (Imker wären offenbar gern Elektroniker...) kann. Die einfachen Rähmchen, die wir gebaut haben, besitzen selbstverständlich weder Drähte, noch hätten wir gewusst, wie wir die heiß bekommen. Also haben wir versucht, die Wachsplatten direkt am Holz fest zu kriegen. Das kam mir im Kopf noch so einfach vor... Hoffentlich sind unsere Bienen ein wenig gnädig mit dem Interieur.
Hier die komplette Selbstbaubeute.
Endlich ist es geschafft. Wir überlegen einzig noch, die Füße im unteren Bereich zu lackieren, um sie haltbarer zu machen, aber ansonsten ist alles fertig.
Ein Platz für die Bienen wurde inzwischen auch gefunden. Es ist zwar nicht genau der, den Frau Shark gefunden hat, aber er ist ganz in der Nähe. Und es wurde noch ein wenig guerilla gardening betrieben...
Witziger Weise ist es fast dort, wo wir letztes Jahr einen anderen Imker bei der Arbeit gesehen haben, woraufhin Frau Shark die Idee zur Bienenhaltung hatte. Ich denke, dass der Platz ziemlich perfekt ist.

In den nächsten Wochen werden die Bienen kommen, und dann wird sich zeigen wie alles funktioniert.
Auch wenn die Beute keinen Platz für ein großes Wirtschaftsvolk bietet und auch nicht super chic aussieht, so bin ich doch stolz darauf, dass wir es von der Idee bis zur Phase der Umsetzung geschafft haben. Und das ohne größere Probleme.
Ich hoffte ja, dass ein Eigenbau den Einstieg in die Imkerei sehr billig gestalten würde, aber ich denke, ich kann schon sagen, dass das so nicht stimmt. Für Dinge wie Rähmchen und so weiter braucht man eben doch so einige Latten und wir haben insgesamt bestimmt so um die 40 Euro für Holz ausgegeben. Dazu kommt das Bienenvolk für 75 Euro. Und ein paar Dinge an Zubehör, wie z.B. Arbeitshandschuhe, Feger oder auch Fliegengitter für einen selbstgebauten Imkerhut. Zusammen wohl auch 20Euro.
Nicht zu vergessen der Smoker. Das ist eine Art Rauchpumpe, die man zur Beruhigung der Bienen braucht. Den hätte ich wohl lieber selbst gebaut, jetzt wo ich weiß, wie simpel das ist. Stattdessen habe ich ihn für 25 Euro aus der elektronischen Bucht gezogen. Überschlagen steigen wir also für 160Euro ein, und wissen nicht, ob es was wird. Naja.

Aber jetzt wieder mehr Optimismus. Es bleibt dabei - eine kleine Bienenbeute kann man durchaus alleine bauen. Wir freuen uns auf den ersten Honig! Und ich bringe die Kiste wieder zum Creadienstag!

Achtet auf die Haie!

Dienstag, 25. März 2014

Mein erstes Mal.. Guerilla Gardening

Der kleinere Unsinn und ich spielen seit Wochen Ping Pong mit einer recht schweren Erkältung,  daher kann ich hier im Moment so wenig machen. Entweder ich pflege sie oder mich. Nun ja.
Aber heute hatten wir einen geheimen Auftrag von Herrn Shark. Die Bienen kommen ja bald und wir sind immer noch auf der Suche nach dem perfekten Standort für die Beute.
Herr Shark und ich haben uns im Vorfeld überlegt, dass wir am zukünftigen Standort ein paar Blumensamen verstreuen wollen um den Bienen so etwas unter die Flügel greifen zu können. Er hatte schon vor Wochen eine Samensammlung käuflich erworben, die nur darauf wartete zerstreut zu werden. Und heute war es nun so weit. Ich habe zum ersten Mal Guerilla Gardening betrieben. Und der kleine Unsinn auch.
Dabei haben wir die dollsten Abenteuer erlebt, wir haben Ponys gesehen, wurden vom Wind fast weg geweht, das Samenglas wollte reißaus nehmen und das Größte war: Auge in Auge mit echten - wilden - Rehen. Beide Parteien waren völlig starr vor Schreck. Uns haben höchstens 7m getrennt.  Und wir haben es überlebt. :D Leider gibt es von diesem Ereignis kein Foto. Aber das war wirklich was.
Ob wir allerdings nun den perfekten Standort gefunden haben, weiß ich nicht. Aber wir haben Blumen gesät.

In diesem Sinne, achtet auf die Haie!

Freitag, 14. März 2014

It's springtime, Baby!

Endlich. Der Frühling ist da und alle sind wieder gesund. Nachdem erst der kleinere Unsinn und dann ich von einer Bronchitis bzw schweren Erkältung ausgeknockt wurden, können wir nun endlich die Sonne genießen.
Und was noch besser ist: Ich bin seit gestern Eigentümerin eines neuen Fahrrades. Ich freu mich wie verrückt, ich hab es eben zusammengeschraubt und will gleich die erste längere Probefahrt (zur Kita und zurück) machen.
Und weil ich schon mal am Schrauben war, habe ich das Laufrad für die Kleine auchzusammengebaut. Das soll am Wochenende zum ersten Mal Probegefahren werden. Wir sind gespannt. Und hier die Ergebnisse:
Das Laufrad
Mein Rad
Beide zusammen :D
Dabei ist mir aufgefallen, dass man ja beim Laufrad vorne durchaus eine Lenkertasche ranmachen könnte. ;)

Und weil wir ja auch ein Kreativer Blog sind, kommt hier eine Minibastelanleitung:
Man zerschneide einen Getränkekarton, umkleide ihn mit silbernen Gafferband (Banzertape, oder wie man es nennen mag) und klebe zur Zierde noch eine Reihe hübsches Klebeband drumherum. Et Voilá! Eine kleine Stiftedose ist gemacht.
Die Kleine und ich haben während des Krankseins viel gemalt und dabei entstand dieses wunderbare Werk. ;)

Nun, es ist Freutag für mich. :D

In diesem Sinne, achtet auf die Haie!

Dienstag, 4. März 2014

DIY: Eine selbstgebaute Mini-Bienenbeute

Wieder ein Post über die selbstgebaute Bienenbeute für den angehenden Hobbyimker. Ich hatte ja hier schon über die Anfänger berichtet, nun geht es weiter. Tatsächlich ist es ja fast ein wenig beschämend, dass ich immernoch nicht fertig bin mit der Kiste, aber ich habe ja noch so manches mehr zu tun und außerdem noch einen Monat Zeit, bis die Bienen kommen.
Und wie schon beim letzten Mal schiebe ich die Kiste zum creadienstag, denn hier wird ja was "geschaffen". ;)

Also, wie ist der Stand? Der äußere Beutenkörper war ja schon fertig, nun ist auch der Deckel da. Wie bereits im ersten Post erwähnt musste ich ja einen kleinen Rahmen bauen, damit der Deckel nicht in die Beute hinein fällt. Das hat sehr gut geklappt. Ich hatte das Holz noch von der Brettern der Seite übrig.

Der "Auflagerahmen" für den Deckel.



Dann kam noch ein innerer "Verschluss-Rahmen" hinzu, der den Deckel halbwegs fest sitzen lässt und die Beute weniger zugig gestaltet. Er wurde einfach in der Größer der Beuteninnenmaße an den Auflagerahmen genagelt. Hierfür habe ich noch eine dünne (1cm x 2cm) Leiste gekauft. Aus dem Rest habe ich dann die Auflage für die Rähmchen im Inneren der Beute gesägt. Wow, ich hätte "Bilderrahmenmacher" werden sollen.

Hier sieht man den "Verschlussrahmen" aus den dünnen Leisten. In der Beute ist die Auflageleiste zu sehen.


Daneben sind dann natürlich noch die Rähmchen zu fertigen. Insgesamt passen acht Stück in die Beute und die Bienen werden auf vieren geliefert. Die restlichen mache ich selbst. Ich habe mich dabei am Konzept der Bienenkiste orientiert und verdrahte hier nichts.

Mit einfachem Rähmchen im Vordergrund.

So sieht die Kiste dann geschlossen aus:
Geschlossene Bienenanstalt. Aha, ich bin noch nicht fertig.
Man erkennt sofort, zwei ganz wesentliche Details:
Erstens - ich bin kein begnadeter Tischler. Es hätte aber auch schlimmer kommen können.
Und, fast genauso offenbar, zweitens - es gibt keine Einfluglöcher!
Naja, das mache ich dann vielleicht bis zum nächsten creadienstag ;)
Dann gibt es noch einen Anstrich und ein paar Gedanken zum Standort.

Bis dahin achtet auf die Haie!

Sonntag, 2. März 2014

Survival Unterschlupf - was für ein Spaß!

Zunächst einmal: wir haben ein Problem mit unserem Internet und deshalb ist das Posten gerade nicht ganz so einfach. Aber Handy-Internet macht ja so einiges möglich...

Jetzt zum Inhalt: Wer kennt sie nicht, diese Survival-Sendungen, wo jemand "ganz vorsichtig" durch den Wald rennt und - nachdem er auf einen Berg und wieder runter geklettert ist - einen Unterschlupf baut. Nun, ich liebe diese Sendungen. Tatsächlich habe ich dieses Wochenende mit dem großen Unsinn hauptsächlich im Wald verbracht. Und wir haben uns einen Unterschlupf gebaut. Ich wollte das schon lange einmal ausprobieren und war ziemlich gespannt. Aber der große Unsinn war geradezu euphorisch!
Hier mal ein paar Bilder vom Prozess:
Hier ist das Gerippe im Aufbau. Aber noch ist kein Richtfest ;)


Hinten haben wir schon mit dem Eindecken begonnen.


Und weiter eingedeckt.
 Man darf ja nicht einfach überall Feuer machen. Um es trotzdem ein wenig wärmer und netter zu haben haben wir ein Alkoholfeuer angezündet.

Es geht nichts über frisches Popkorn in einem frischen Unterschlupf.


Obwohl - noch besser sind frische Würstchen ;)


Am zweiten Tag haben wir weiter gebaut. Mit einem Vordach.


Fertiges Werk von außen.
Ja, am Ende haben wir die ganze Konstruktion noch mit Ästen bedeckt. Einerseits um das Wegwehen vom Dach zu verhindern. Andererseits um die Silhouette aufzulösen. Beides hat ganz gut geklappt. Ich denke, wer nicht direkt an dem Unterschlupf vorbei geht, findet ihn nicht so leicht.


So das war es erstmal. Mein Fazit: Ein Wochenende im Wald kann ein richtiges Abenteuer sein. Besonders für kleine Jungs. Tee, Popcorn und Würstchen machen es in einem selbstgebauten Unterschlupf gemütlich. Und wärmer als draußen ist es auch.

Achtet auf die Haie!